Kreuvfs Allerweltsblog

2006-06-11

Druckerfreundlichkeit

Abgelegt unter In eigener Sache,Technologie,Webdesign von Kreuvf um 09:52:28

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema “Druckerfreundlichkeit auf kreuvf.de” und schneidet webdesign-technische Hintergründe an.

Mit der Weiterentwicklung des HTML-Standards ist die Trennung zwischen dem Inhalt einer Seite und dessen Layout deutlich in den Vordergrund getreten. Was sich zuerst vielleicht umständlich und aufwendiger anhört als eine Variante “Inhalt + Design”, ist in Wahrheit eine geniale Möglichkeit seine Daten portierbar in andere Datei- und Anzeigeformate zu halten und sich so im Endeffekt Zeit zu sparen.

Stellen wir uns vor jn. verfasst eine Webseite mit dem Thema “HTML lernen in 20 Kapiteln” und baut diese größtenteils auf wie ein Buch. Also eine Seite mit dem Inhaltsverzeichnis und dann pro Kapitel mehrere Seiten zu verschiedenen Themen, am Ende ein Glossar. Nehmen wir mal an die Seite ist sehr erfolgreich und immer mehr User wollen die Seite gerne als Buch haben. Wären Design und Inhalt jetzt miteinander verbunden, müsste der Webmaster jede einzelne Seite per Hand nachbearbeiten und z.B. Schriftgrößen, die am Bildschirm ok sind, für den Druck anpassen. Das würde eine mehrstündige Beschäftigungstherapie darstellen, die durch sinkende Konzentration desöfteren pausiert werden müsste.

Jetzt hat dieser Webmaster aber nicht umsonst eine so erfolgreiche Seite zum Thema HTML und hat die dort vorgeschlagenen Techniken, nämlich Inhalte wie Bilder, Texte, Listen und Tabellen vom Design zu trennen, konsequent eingesetzt. Alle Dokumente zu seinem Projekt greifen auf eine einzige Datei mit Designangaben zurück. Zudem hat er die Möglichkeit mehrere dieser Designdateien, sogenannte Cascading Style Sheets, kurz CSS, pro Seite anzugeben und zu bestimmen für welches Medium diese Designdatei gültig sein soll. In unserem konkreten Fall hat dieser Webmaster also mindestens eine Designdatei für die Betrachtung auf Bildschirmen und eine Designdatei für den Druck. Der riesige Vorteil: Ändert er eine Einstellung in der Designdatei, ändert er das Aussehen der gesamten Seite.

Ein weiteres Problem für den Druck sind störende Elemente, die nur für die Bildschirmbetrachtung sinnvoll sind, wie Werbebanner, Navigations- und Statistikleisten. Auch hierfür hat CSS einfache Abhilfe: Man blendet diese Bereiche einfach aus. Umgekehrt kann man bestimmte Inhalte, die nur für den Druck interessant sind, für den Bildschirm ausblenden.

Und genau jene Techniken verwende ich auch auf kreuvf.de. In den Genuss dieser Technologie gelangen sie mit halbwegs modernen Browsern wie etwa Opera oder Firefox. Probieren sie es doch gleich hier aus. Firefox-Nutzer gelangen zur Druckvorschau über Datei –> Druckvorschau. Achten sie mal genau darauf welche Elemente beim Druck wegfallen und wie sich andere Elemente verändern.

Aber wie gesagt: Nicht nur der Blog, sondern alle Bereiche auf kreuvf.de (das Board ausgenommen) haben zusätzliche Designangaben für den Druck, sodass man ohne allzu große Umstände direkt aus dem Browser heraus drucken kann.

Nachtrag 11:18 Uhr: Durch Zufall habe ich ein passendes Zitat (englisch) gefunden.

I concluded that the print stylesheet made the users’ lives better without them even noticing. That’s the way technology should be.

Quelle: Printfriendly CSS and Usability

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2006-06-01

Reinigungsarbeit

Abgelegt unter Kurioses,Software von Kreuvf um 18:47:08

Eigenschaften der Festplatte DNachdem ich jetzt eine Weile schon weder ScanDisk noch eine Defragmentierung auf D durchgeführt habe, dachte ich, dass es mal wieder an der Zeit dafür wäre.

Also erstmal ScanDisk drüberbügeln lassen und gestaunt: Der stellt mir insgesamt 450MB “Verlorene Dateifragmente” wieder her. Waren knapp 35 Dateien, wovon die größte 56MB hatte. Bei einer Festplatte mit 20GB ist das schon einiges. Habe mir die Dateien dann mal näher angeschaut und festgestellt, dass das alles TeamSpeak-Logfiles sein müssen. Das ist merkwürdig! Ich habe mich zwar immer gewundert wo TeamSpeak denn die Logfiles anlegt (habe das Logging auf “Debug” eingestellt gehabt), dass ich die Logs allerdings auf diese Art und Weise bekäme hatte ich nicht gedacht.

Naja, alles gelöscht, TS gestartet, Log-Level auf “none” gestellt und die Defragmentierung gemacht. Hat insgesamt gut drei Stunden gedauert und ich hoffe mal, dass ich nach so langer Zeit eine Verbessung spüre was die Performance angeht.

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2006-05-29

Audacity 1.2.4

Abgelegt unter Software von Kreuvf um 19:47:54

Audacity ist lt. eigener Beschreibung ein Digital-Audio-Editor. Hinter dieser unscheinbaren Beschreibung verbirgt sich allerdings ein mächtiges Open Source-Tool. Natürlich maße ich mir mangels fehlender Kompetenz auf dem Gebiet des “Audio-Editings” selbstverständlich auch nicht an dieses Programm, das installiert gerade 10MB belegt, allumfassend zu bewerten.

Benutzerführung

Der Ersteindruck von Audacity, den ich als erfahrener User habe, ist durchweg positiv. Schon vor dem ersten Programmstart wird man gebeten die gewünschte Sprache auszuwählen und hat hier eine riesige Auswahl. Als Deutscher habe ich selbstverständlich “Deutsch” gewählt und wurde auch nicht enttäuscht. Das Übersetzungsteam hat es, auch wenn ich dies nicht wirklich beurteilen kann, da ich mir das englische Original nicht angeschaut habe, geschafft leicht verständliche und kurze Übersetzungen zu finden. Das User Interface ist eingängig und die verwendeten Symbole lassen in einem Großteil der Fälle auch sofort auf die Funktion schließen.

Die Menüstruktur ist klassisch angelegt, Anwender, die also vorher schon mit umfangreicheren Programmen gearbeitet haben, dürften sich ohne Probleme zurechtfinden.

Funktionen

Neben einer Fülle von anwendbaren Effekten hat man von Haus aus die Möglichkeit seine Projekte als Wave-Datei oder OGG-Datei zu exportieren. Verfügt man über die kostenlos zu bekommende MP3-Encoder-DLL lame_enc.dll, kann man mit nur wenigen Klicks auch ins weit verbreitete MP3-Format direkt vom Programm aus exportieren.

Links und Zusatzinformationen

Audacity bei SourceForge.net
WinLAME bei SourceForge.net (für lame_enc.dll)

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2006-05-24

blog.kreuvf.de

Abgelegt unter In eigener Sache von Kreuvf um 16:01:04

Seit einiger Zeit schon führe ich bei Blogger einen Blog zu den unterschiedlichsten Themen.

Als ich Ende Januar 2006 dann endlich meine eigene .de-Domain mit ausreichenden Features hatte, stand für mich damals schon fest, dass ich mit meinem Blog hierher umziehen werde.

Der Umzug ist wie in einigen Posts angedeutet noch nicht komplett abgeschlossen; das Design ist passend zur Seite und typisch für mich minimalistisch gehalten.

Gedacht ist dieser Blog, da ich nun ja auch eine “fertige” Seite – denn eine Seite ist niemals fertig – habe, vor allem für Gedanken zur Seite und allem was dazu gehört. Ich will damit aber deutlich sagen, dass der Blog kein Ersatz für News auf kreuvf.de darstellt, sondern ein eigener Bereich – u.a. auch deswegen mit eigener Subdomain – ist.

Ich hoffe mal, dass ich diesen Blog häufiger nutzen werde als den Blogger-Blog.

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2006-05-18

Betreten auf eigene Gefahr

Abgelegt unter Kurioses von Kreuvf um 15:00:47

Auch wenn es schon eine Weile her ist, habe ich beschlossen es trotzdem mal niederzuschreiben.

Am Ostersonntag 2006 war ich zu Besuch im Technikmuseum Sinsheim. Nun könnte man ja annehmen, dass bei solchen Eintrittspreisen (bitte in DM umrechnen ;)) die Beschilderung innerhalb des Museums fehlerfrei ist, vor allem die älterer Modelle.

War auch nur eine Annahme:
Goesste Orgel

Noch besser wurde das Ganze aber in der Concorde. Dort gibt es einen netten Sicherheitshinweis:
Haftfrei
Falls man es schlecht erkennt, hier nochmal ausgeschrieben:
“Dieses Flugzeug wird mit Kameras überwacht, 24 h Videoaufzeichnung. Im Falle von Vandalismus oder Diebstahl, kann für die Reaktion der Museumsmitarbeiter nicht gehaftet werden. Jeder Fall wird umgehend zur Anzeige gebracht.”

Es soll sich jeder eigene Gedanken dazu machen, weshalb ich nichts dazu schreiben werde.

HINWEIS: manuell aus meinem Blogger-Blog übernommen; Kommentare fehlen.

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