Bilderrätsel IV
Dieses Mal ist der Begriff einer Eric Cartmans Lieblingsschimpfwörter. Auflösung ist als HTML-Kommentar nach dem img-Element versteckt.
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Bin damit in letzter Zeit einigen Leuten ein wenig auf den Geist gegangen und nachdem der erste und einzig echte Treffer auf Google derzeit der folgende ist:
Hip Hop (Krankheit) – Stupidedia
Sie laden fröhlig und munter ihre “coolen” Klingeltöne ihrer Lieblingskrankheitserreger runter oder gönnen sich auch mal einen PartnerTracker oder Programme …
www.stupidedia.org/stupi/Hip_Hop_(Krankheit) – Im Cache
muss ich da einschreiten, denn was ein ordentliches Allerweltsblog ist, hat natürlich auch absolut sinnfreie Erstplatzierungen oder strebt diese wenigstens an.
Eindeutig auf Platz 1 ist für mich ja Naegleria fowleri. Allein schon die Beschreibung „brain-eating amoeba“ ist einfach nur highend-cool, auch wenn die Infektion damit bei House deutlich anders dargestellt wurde als sie sich in Wirklichkeit verhalten soll. Zudem ist es einfach nur toll, dass da mal eine Amöbe böse ist und nicht nur immer Bakterien und Viren, vor denen einige ja total die Angst haben und alles und jeden mit Sagrotan behandeln wollen. :D
Platz 2 gehört Trypanosoma brucei, ein Parasit, der die tropische Schlafkrankheit verursacht. Wie cool: Schlafen als Krankheit! :D Ist sicher auch in unseren Breiten verbreitet, wenn ich da so an bestimmte Lehrer denke ;) Interessant auch vor allem deswegen, weil Infektionen damit an Rindern mit Ethidiumbromid behandelt werden und Molekularbiologen im Labor ja immer so täten als wäre Ethidiumbromid total übel tötend, mutagen, kanzerogen, teratogen und was weiß ich nicht noch alles, was halt in der Realität schon teilweise sehr krasse Blüten treibt. Klar, Chemikalien niemals unterschätzen, aber wie Ethidiumbromid teilweise beschrieben wird, würde ich mal behaupten, dass man das gar nicht überschätzen kann, weil das ja so gefährlich ist. Wie gesagt, wird als Medikament benutzt gegen Trypanosomeninfektionen und das auch in vernünftigen (aka wirksamen ;X) Dosen. Und wieder mal weder Bakterium noch Virus, also schonmal gleich mehr Punkte auf der Coolness-Skala, aber halt als Parasit noch zu gewöhnlich, um gegen eine Amöbe anzustinken! :D
Auf Platz 3 kommt dann Treponema pallidum, liest sich zwar so ähnlich wie Platz 2, ist aber ein Bakterium. Und zwar handelt es hierbei um den Erreger der Syphilis und das ist ja auch mal eine total coole Krankheit, vor allem wegen der vielen verschiedenen Stadien und den interessanten Symptomen. Und obwohl es ein Bakterium ist, kriegt es einen Bonus, da es zu den Spirochäten gehört, das sind so spiralig gekrümmte Bakterien und das gibt halt Style-Punkte! 8)
So, damit ist meine Top 3 der Lieblingskrankheitserreger komplett, vielleicht kommen ja ein paar coole Menschen auf die Idee eigene Ranglisten zu erstellen, sodass ich dann noch ein paar neue Krankheitserreger theoretisch kennenlerne. 8)
Hinweis: Krankheitserreger ungleich verursachte Krankheit, damit da nicht jemand kommt und „Pest“ als coolen Krankheitserreger deklarieren will, denn das ist die Krankheit, nicht der Erreger ;)
Hinweis 2: Ich schreibe die Viecher da absichtlich nicht kursiv, mir zu viel Aufwand da jetzt in die CSS-Datei zu gehen und eine Klasse für Viechernamen anzulegen ;)
Da ich das am Mittwoch in #chaosradio erwähnt hatte und es partout nicht finden konnte, habe ich das jetzt nochmal rausgesucht und poste es hier im Blog.
Es geht um folgende Aussage von Ursula von der Leyen aka Zensursula:
[…]
Noch einmal: Das ist ein Millionengeschäft. Es geht folgendermaßen: Das Anfixen geschieht über Spammails. Die permanente Beschäftigung mit solchen Inhalten führt dann zum Abbau von Hemmschwellen und löst den Hunger nach mehr aus.
[…]
Quelle: Plenarprotokoll 16/214 (PDF-Seite 64)
Es wird sich jetzt sicher der ein oder andere fragen, womit man da angefixt werden soll. Liegt doch auf der Hand: Mit Kinderpornografie natürlich!
Ich frage mich dann übrigens, wieso Zensursula keine Anti-Spam-Kampagne gestartet hat, wenn es Spam ist, der den Fantastilliardenmarkt mit Kinderpornografie mit Neukunden versorgt.
Wie ich das gefunden habe: Via wget sämtliche Plenarprotokolle von 16001.pdf bis 16227.pdf runtergeladen, dann via pdftotext da Textdateien draus gemacht, dann nach “Anfixen” gegreppt. Kommandozeilenprogramme ftw! :D
Heute wird ein englischer Begriff gesucht, der vor allem abwertend gebraucht wird und hier ein wenig modifiziert ist. Antwort wieder im Quelltext als Kommentar.
Rezensiert wird im folgenden das Buch „Reguläre Ausdrücke, 3. Auflage“ von Jeffrey E. F. Friedl in der deutschen Übersetzung von Andreas Karrer. Das Buch ist im O’Reilly Verlag erschienen und unter der ISBN 987-3-89721-720-1 auffindbar.
Zu dem Buch bin ich gekommen, nachdem ich im Jahre 2007 in der Dokumentation zum Apache-Webserver auf „PCRE“ gestoßen war. Auch wenn ich anfangs nicht viel davon verstand, so war doch mein Interesse geweckt an der weiten Welt der regulären Ausdrücke. Auf das Buch bin ich dann dadurch gestoßen, dass es einfach überall verlinkt war, wenn es um Literatur zu regulären Ausdrücken ging. Und das kann ich vorweg sagen: Die Investition lohnt sich.
Anders als bei meiner ersten Rezension werde ich dieses Mal auf die Darstellung negativer Seiten verzichten. Der Grund dafür ist, dass ich absolut nichts an diesem Buch auszusetzen habe bis auf ausgesprochen wenige Tippfehler, die die Qualität aber keineswegs schmälern.
Der Autor versteht es von Anfang an in einem lockeren erzählerischen Stil mit dem Thema umzugehen. Dies ist auch bei teils sehr trockenen Abschnitten stets gelungen. Ebenfalls merkt man, dass der Autor weiß, wovon er schreibt. Es kam mir niemals so vor als würde sich der Autor um die Erklärung einer Sache drücken wollen.
Die Zahl der Übungsaufgaben ist genau richtig und es werden auch exakt jene Dinge gefordert, die für den späteren Umgang mit regulären Ausdrücken entscheidend sind. Auch daran merkt man eindeutig, dass der Autor versteht, was er da schreibt. Und man merkt daran auch, dass sich der Autor die Mühe gemacht hat zu überlegen, wo es denn Knackpunkte im Verständnis geben kann und wie diese in eine fordernde Aufgabe umgewandelt werden können.
In den ersten 3 Kapiteln werden Grundlagen beschrieben, die Kapitel 4 bis 6 behandeln dann tiefergehende Themen, wobei mein persönliches Highlight Kapitel 6 ist, das sich um Effizienz- und Performancebetrachtungen dreht. Performance ist ein wiederkehrendes Thema, bei dem die einen sagen, dass es bei den heutigen Rechenleistungen ja unerheblich sei bestimmte Dinge zu optimieren, während die andere Seite dagegenhält, dass möglichst gute Performance immer angestrebt werden muss. Ich bin da ein Vertreter der Performancefans. Ein einfaches Beispiel ist das Durchsuchen der Warzone-2100-Quelltexte (.c- und .h-Dateien) mittels grep von der Kommandozeile aus. Verwende ich grep ohne den Schalter -i (Groß- und Kleinschreibung egal), so kann ich selbst auf meinem Computer (1 GHz) die gesamten Quelltexte in einem Augenblick durchsuchen, wenn der gesuchte Text ausschließlich aus Literalen besteht. Schalte ich -i dazu, so kann es bei entsprechend langen Texten (ab 10 Zeichen etwa) schon zu einer spürbaren Verringerung der Ausgabegeschwindigkeit kommen. Wird der gesuchte Text noch ein wenig länger, muss ich sogar über eine Sekunde auf das Ergebnis warten, was nicht mehr hinnehmbar ist.
Der Autor geht auf einen interessanten Fall ein, der nichtsdestotrotz realitätsnah ist und jemand schrieb mir mal, dass man sich heutzutage ja um Effizienz bei regulären Ausdrücken keine Sorge mehr zu machen brauchte. Ich konnte dies mit diesem Beispiel aus dem Buch widerlegen. Der Autor stellt an der entsprechenden Stelle (S. 232) garniert mit einer Portion Humor fest:
[…] Milde ausgedrückt, bedeutet das VIEL Arbeit. Auf meinem Rechner würde das etwa 50 Quintillionen Jahre dauern, plus/minus ein paar hundert Billionen Jahrtausende.1
[…]
1 Die angegebene Zeit ist aufgrund der Zahlen von anderen Benchmarks hochgerechnet; ich habe die Tests nicht wirklich so lange laufen lassen.
Es sind Dinge wie diese, die mir ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern und den Charme dieses Buches ausmachen.
In den letzten Kapiteln werden verschiedene Programmier- und Skriptsprachen behandelt, wobei ich mich ausschließlich um PHP gekümmert habe. Der Autor erweitert die bestehenden PHP-Funktionen um eigene und gibt auch deren Quelltext an, sodass jeder diese weiteren Funktionen nutzen kann.
Es gibt sehr viele Kleinigkeiten, die ebenfalls zeigen, dass viel Zeit und Mühe und dieses Buch gefloßen sind: Die Typografie lässt keine Wünsche offen, zahlreiche Querverweise gestatten das schnelle Auffinden der relevanten Stelle, die Lösungen zu Übungen sind direkt auf der nächsten Seite, sodass man erst nach Umblättern die Lösung erfährt und nicht irgendwo am Ende des Buches zusammengefasst.
Kaufbefehl! Wer sich ernsthaft für reguläre Ausdrücke interessiert, kommt um dieses Buch nicht herum. Mir hat es sehr bei der täglichen Arbeit geholfen und dafür gesorgt, dass ich nach Möglichkeit immer auf reguläre Ausdrücke zurückgreife, sofern dies möglich ist. Ich war erstaunt, als ich feststellte, dass sowohl Microsoft Office als auch OpenOffice.org beide reguläre Ausdrücke bei der Suche unterstützen. Aber auch sonst findet man immer wieder Anwendungsfälle für reguläre Ausdrücke, wo man sie vorher nicht vermutet hätte. Viel wichtiger aber: Probleme, die mir vorher unlösbar komplex erschienen, sind nun dank regulärer Ausdrücke sehr viel einfacher zu lösen.