Kreuvfs Allerweltsblog

2007-07-03

Microsoft mit Vista bei den Olympischen Spielen

Abgelegt unter Humor,Kurioses,Software von Kreuvf um 14:52:50

So heißt es in einer News von heise.de vom 02.07.2007. Und ich frage mich, warum die bei den Olympischen Spielen mitmachen wollen, Vista wäre doch bei den Paralympics sicher besser aufgehoben :x

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2007-06-22

Webtipps für den 22.06.2007

Abgelegt unter Webtipps von Kreuvf um 17:16:51

Magic Mushrooms? Nein, "modified mushrooms"

Mushrooms might serve as biofactories for the production of various beneficial human drugs, according to plant pathologists who have inserted new genes into mushrooms.

Ja, mir ist klar, dass “drug” in diesem Fall nicht mit der Bedeutung des deutschen Wortes “Droge” als Rauschmittel zusammenfällt, aber, wenn ich sowas lese, kann ich halt nicht widerstehen.

Quelle: Modified mushrooms may yield human drugs – EurekAlert.org

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2007-06-19

Ferienende-Syndrom

Abgelegt unter Kurioses,Medizin (Sonstiges),Wortschatz/Sprache von Kreuvf um 16:48:44

Der eine oder andere hat sicherlich schon mal von sogenannten "erfundenen" Krankheiten gehört. Ich beziehe mich dabei u. a. auf "Die Krankheitserfinder" von Jörg Blech. Es handelt sich dabei nicht um Hypochonder, die sich ihre Krankheiten einbilden, sondern viel mehr um alltägliche/entwicklungsbedingte Zustände des Wohlbefindens, die in Zusammenarbeit von Pharmafirmen mit Marketingfirmen zur Krankheit umdefiniert werden.

Ein neuer heißer Kandidat für eine solche erfundene Krankheit ist das "Ferienende-Syndrom", das im englischen Original "post-holiday syndrome" heißt. Es handele sich bei diesem Syndrom um einen Zustand allgemeinen Unbehagens ausgelöst durch die Unfähigkeit sich nach Ferienende wieder ans Arbeiten zu gewöhnen.

Lt. der spanischen Wissenschaftlerin Humbelina Robles Ortega äußere sich dieses Syndrom psychisch (Reizbarkeit, Angstgefühle, Betrübnis, "geht-mir-am-Arsch-vorbei"-Haltung, tiefes Gefühl der Leere) und physisch (Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Benommenheit oder Schlaflosigkeit, abnormal hoher Puls, Muskelschmerzen). Empfohlen wird ein Teilen der Ferien in kleinere Abschnitte, damit die Wiederaufnahme der Arbeit nicht so traumatisch wäre.

Spätestens hier sollte jedem klar sein, dass das eher so eine "Krankheit vom Reißbrett" ist. Es ist schließlich vollkommen normal, dass man sich ausgepowert fühlt, wenn man nach einer langen Verschnaufpause nicht erst um 9, sondern schon um 6 oder 5 aufstehen muss und dann auch noch den ganzen Tag arbeiten darf – ohne Mittagschlaf! Noch gibt es kein Medikament, um die Symptome dieser "Krankheit" zu unterdrücken, aber was nicht ist, kann ja noch werden und vielleicht werden Koffeintabletten ja bald der Renner in Spanien.

Quelle:
Dividing up your holidays into several periods can help prevent post-holiday syndrome – EurekAlert.org

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2007-06-09

Redirect mit .htaccess

Abgelegt unter Software,Technologie,Webdesign von Kreuvf um 16:29:37

Die offizielle Apache 1.3-Dokumentation zu Redirect ist meiner Meinung nach unverständlich. Ich will daher meine Ergebnisse mit dem Redirect via .htaccess hier in einer einfach und verständlich in Form eines Beispiels festhalten.

Redirect

In der .htaccess-Datei befindet sich folgendes:
Redirect /redirecttest http://redirectsite.org

Die .htaccess-Datei befindet sich bei http://originsite.org/redirecttest/.htaccess.

Im Browser rufe ich dann die Adresse http://originsite.org/redirecttest/fetter_download.7z auf. Der Webserver erhält daraufhin genau diese Adresse und merkt anhand der .htaccess, dass er die Anfrage umleiten soll.

Dabei wird die Adresse von links nach rechts nach “/redirecttest” durchsucht und anschließend alles, was rechts vom ersten Treffer dieser Suche ist an die Umleitungsseite, in diesem Fall http://redirectsite.org, angehangen.

Die Anfrage sieht nach Umleitung dann so aus: http://redirectsite.org/fetter_download.7z.

Eine andere Anfrage, etwa an http://originsite.org/redirecttest/redirecttest/fetter_download.7z, liefert http://redirectsite.org/redirecttest/fetter_download.7z. Es ist dabei sogar egal, ob der zweite Redirecttest-Ordner auf der Ursprungsseite überhaupt existiert.

Bei Gelegenheit werde ich diesen Ablauf in ein animiertes Bild oder eine Bildfolge packen.

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2007-06-07

Webtipps für den 07.06.2007

Abgelegt unter Webtipps von Kreuvf um 16:47:51

Medikamente gegen Epilepsie – Langzeitwirkung unbekannt, aber den Kindern verschrieben

Neuartige Antiepilepsiemedikamente sind der Renner:

Researchers have called for urgent studies into the long-term safety of newer antiepileptic drugs after discovering that the number given to children has increased significantly over recent years, reports the June issue of British Journal of Clinical Pharmacology.

When the UK team studied antiepileptic drugs (AEDs) given to nearly 8,000 children over a 13-year period, they discovered that overall prescribing had risen by 19 per cent and there had been a five-fold increase in prescribing of newer AEDs. […]

Nebenwirkungen? Was ist das? Das ist doch sicher wieder nur alles Verschwörungstheorie, es gibt bestimmt nicht einen Fall von schlimmen Nebenwirkungen.

[…] Concerns over paediatric AEDs have risen in recent years after prescribing restrictions were issued on vigabatrin in the late 1990s following reports that one-third of users suffered from visual field defects, ranging from asymptomatic to severe and potentially disabling. […]

Oh.. ähm.. Ausnahmen bestätigen die Regel…

[…] “Many drugs are not tested on children before they are licensed because of the difficulties of including children in clinical trials” adds Dr Jeffrey Aronson, Editor-in-Chief of the Journal and Reader in Clinical Pharmacology at Oxford University.

“This means that clinicians often have to rely on their experience and scale down adult drugs for paediatric use, which is widely regarded as most unsatisfactory. […]

Kinder machen eben nur Schwierigkeiten, da geschieht denen das dann auch ganz recht, wenn die so böse Nebenwirkungen bekommen von ihrer Medizin!

Quelle: Experts call for urgent research into antiepileptic drugs given to children – EurekAlert.org

Apple auch nicht besser als andere…

Auch wenn Steve Jobs mit seinem Anti-DRM-Gequatsche durchaus sympathisch wirken könnte, offenbart sich an der ein oder anderen Stelle doch, dass Apple auch nur ein am Markt kämpfendes Unternehmen ist.

Wer unter Windows QuickTime-Videos abspielen, sich aber die Installation von Apple QuickTime sparen wollte, griff meist zu “QuickTime Alternative”. Dabei handelte es sich um den mit den originalen QuickTime-Codecs gebündelten Open-Source-Player Media Player Classic.

Nun hat Apple die Betreiber Webseite Codec Guide dazu aufgefordert, den Vertrieb von “QuickTime Alternative” einzustellen – vermutlich, weil der Player die Original-Codecs mitbrachte. […]

Das heißt dann, dass ich mir auch unter keinen Umständen eines der teuren Apple-Produkte zulegen werde. Schade. Aber immerhin hat man denjenigen nur darauf hingewiesen, rechtliche Schritte hat man wohl nicht eingeleitet.

Auf der betroffenen Seite schreibt man dazu u. a. folgendes:

[…] QT is a slow and sometimes also buggy piece of software anyway.

The K-Lite Codec Pack is fully capable of playing .mov files. In fact, HD trailers will play with much better performance with the open-source decoders that are included in KLCP than with QuickTime Player. […]

Quellen:
Apple verbietet alternativen QuickTime-Player – heise.de-Newsticker
Codec Guide – News vom 4. Juni 2007

Microsoft veröffentlicht Hack-Anleitung für IIS 5.0

Kaum beschwere ich mich über Apple, muss ich lesen, dass Microsoft sich blendend darauf versteht noch einen draufzusetzen:

Ein Knowledge-Base-Artikel von Microsoft zu einer Schwachstelle im Internet Information Server (IIS) 5.0 sorgte unter Sicherheitsspezialisten für Unmut, da Microsoft darin eine Anleitung veröffentlichte, wie man das Problem reproduzieren kann – also quasi eine Anleitung, wie man die Lücke ausnutzt

An sich ja kein Problem, nur hat man keinen Patch dafür bereitgestellt. Gründe für dieses Vorgehen?

Im vorliegenden Fall hat Microsoft […] die Informationen herausgegeben, ohne dass es einen Patch oder einen Workaround gibt. Statt dessen empfehlen die Redmonder ein Update auf IIS 6.0, um das Problem zu beseitigen. Allerdings ist damit ein Upgrade auf Windows Server 2003 verbunden, was auch einen gewissen finanziellen Aufwand fordert, den viele Anwender sicher nicht bereit sind zu erbringen.

Das ist doch genial. Auf der einen Seite veröffentlicht man eine Hackanleitung für das teure und fehlerhafte eigene Produkt, um auf der anderen Seite keine Fehlerbehebung anzubieten und so die Kunden Abhängigen Opfer Sklaven für mehr oder minder hohe Sicherheit zwingt auf ein neueres Produkt umzusteigen. Vielleicht überlegt sich der ein oder andere sein Angebot umzustellen und das eine oder andere freie Programm zu nutzen.

Quellen:
Microsoft veröffentlicht Anleitung zum Hacken des IIS 5.0 – heise.de-Newsticker
Apache-Webserver
lighttpd-Webserver

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