Sprecher: Julia Wolf
Sprache: Englisch
Link: mirror.fem-net.de
Unterhaltungswert: 1/5
Informationsgehalt: 3/5
Bonus: keiner
Nochmal?: Nein
Bewertung: Die Vortragende fängt direkt damit an, dass sie die Folien ja nicht geübt hat und so und als die Folien sich dann dem Ende neigen, steht sie da und fragt sich, was sie noch erzählen kann. Was soll sowas? Von diesem Vortrag hatte ich mir eine gut strukturierte Übersicht über das Toolkit erwartet. Stattdessen gab es eine Unmenge von Fakten, die eher einem Datensalat glichen.
Sprecher: Constanze Kurz, dodger, Erdgeist, Frank Rieger
Sprache: Deutsch
Link: mirror.fem-net.de
Unterhaltungswert: 2/5
Informationsgehalt: 5/5
Bonus: keiner
Nochmal?: Ja
Bewertung: Im Grunde wie im letzten Jahr, nur lag der Fokus dieses Mal auf ausgewählten Projekten aus verschiedenen Erfa-Kreisen. Hat mir wieder sehr gut gefallen und gezeigt, was es da im CCC so alles gibt ;D
Sprecher: Sadia Afroz, Aylin Caliskan Islam
Sprache: Englisch
Link: noch keiner
Unterhaltungswert: 1/5
Informationsgehalt: 5/5
Bonus: „publicly available on Rapidshare“
Nochmal?: Ja
Bewertung: Ein Update zu den Talks auf dem 26C3 und dem 28C3 und es waren wieder viele interessante Dinge dabei. So sind Erkennungsraten bei fremdsprachigen Texten höher, wenn diese zuvor ins Englische übersetzt werden, durch Erstellung von Graphen lassen sich Netze erzeugen, die eine Übersicht über die Nutzer eines Forums geben, was dann wiederum genutzt werden kann, um eben jene Nutzer zu analysieren. Dieses Wissen kann dann genutzt werden, um allein auf Basis automatisierter Auswertung fünf Nutzer aus einem anderen Forum zu identifizieren, unter denen mit einer Wahrscheinlichkeit von 70% auch tatsächlich der gesuchte Nutzer ist.
Nun mögen diese Zahlen auf den ersten Blick nicht nach allzu viel aussehen, aber es gibt mehrere Gründe, wieso solche Untersuchungen dennoch als großer Erfolg gewertet werden müssen:
- Die Forscher hinter diesem Thema arbeiten nur im kleinen Kreis und mit vergleichsweise geringen Mitteln. Und da das auch Doktoranden sind, bezweifle ich, dass die 100% ihrer Zeit auf die eigentliche Forschungsarbeit verwenden können.
- Einkreisung auf 5 Nutzer mit 70% Wahrscheinlichkeit heißt, dass man von allen anderen Nutzern nichts manuell zu analysieren braucht und unter den 5 Nutzern dann mit 70% Wahrscheinlickeit (also gut 2/3 der Fälle) der gesuchte Nutzer darunter ist.
Würde man diese Forschung auf finanzstarkem Niveau fortführen, ergäben sich weitaus bessere Trefferraten. Es ist deshalb gut zu wissen, was mit einfachen Mitteln bereits erreicht werden kann.
Sprecher: Rena Tangens, padeluun, Dennis Romberg
Sprache: Deutsch
Link: noch keiner
Unterhaltungswert: 2/5
Informationsgehalt: 4/5
Bonus: keiner
Nochmal?: Ja
Bewertung: padeluuns kleine Spielshoweinlage war einfach nur schlecht und auch nicht auf das Publikum zugeschnitten. Eine solche Spielshoweinlage würde vielleicht zu einem Science Slam passen, das heißt einer Präsentation wissenschaftlicher Inhalte in allgemeinverständlicher Art und Weise. Aber sie ist fehl am Platze, wenn ein Technikpublikum dann schlecht vorbereitete und schlecht funktionierende „Magie“ präsentiert bekommt.
padeluun, wir haben uns in der Regel im Fahrplan informiert, was das für ein Vortrag ist, und in der Regel haben wir sogar von eurer Aktion bei Gerry Weber mitbekommen, daher wissen wir mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass da RFID-Chips in Klamotten eingenäht sind und die auch nach dem Kauf noch intakt sind und damit ein Tracking der jeweiligen Person möglich ist. Je mehr RFID-Chips in verschiedenen Gegenständen kleben, desto höher die Wiedererkennungsquote. Auch das „lustige“ gespielte Gegeneinander von Rena Tangens und padeluun hat einfach nur genervt.
Im Endeffekt sind dann aber doch noch ein paar Fakten dabei herumgekommen und meine Befürchtung, dass am Ende noch ein Tubbie-Winke-Winke kommt, hat sich nicht bewahrheitet. Und es ist auch sehr erschreckend wie schlecht man derart interessante Inhalte präsentieren.
Sprecher: Luka Milkovic
Sprache: Englisch
Link: mirror.fem-net.de
Unterhaltungswert: 2/5
Informationsgehalt: 5/5
Bonus: keiner
Nochmal?: Ja
Bewertung: Lasst uns ein Abbild des Arbeitsspeichers eines Windowsrechners mit einem Forensiktool anlegen, das auf dem Rechner selbst läuft und immer brav beim natürlich durch und durch vertrauenswürdigen Kernel fragt! :D Und dann lasst und eine Runde failen. Das altbekannte Problem, dass ein nicht-vertrauenswürdiges System grundsätzlich auch Forensiktools verarschen kann, die auf dem System selbst laufen, wird hier an einem Proof of Concept umgesetzt.