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	<title>Kreuvfs Allerweltsblog &#187; Technologie</title>
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			<item>
		<title>Unangenehme Fragen an die Deutsche Post AG</title>
		<link>http://blog.kreuvf.de/2010/07/17/unangenehme-fragen-an-die-deutsche-post-ag/</link>
		<comments>http://blog.kreuvf.de/2010/07/17/unangenehme-fragen-an-die-deutsche-post-ag/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 13:48:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kreuvf</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Oder: Fragen bezüglich dem E-Postbrief, auf die man von der Deutschen Post AG keine Antwort erhält
Oder: Fragen, deren Antwort man kennt, wenn sie unbeantwortet bleiben
Das Thema E-Postbrief wurde hier ja bereits thematisiert, da die Sache jetzt aber konkreter wird, kann ich der Post ja auch detailliertere Fragen dazu stellen.
Vorspann
Anfrage 1
Anfrage 2
Antwort auf Anfrage 2
Anfrage 3
Antwort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oder: Fragen bezüglich dem E-Postbrief, auf die man von der Deutschen Post AG keine Antwort erhält<br />
Oder: Fragen, deren Antwort man kennt, wenn sie unbeantwortet bleiben</p>
<p>Das Thema E-Postbrief wurde hier ja bereits thematisiert, da die Sache jetzt aber konkreter wird, kann ich der Post ja auch <em>detailliertere Fragen</em> dazu stellen.</p>
<p><a href="#vorspann">Vorspann</a><br />
<a href="#anfrage1">Anfrage 1</a><br />
<a href="#anfrage2">Anfrage 2</a><br />
<a href="#antwort2">Antwort auf Anfrage 2</a><br />
<a href="#anfrage3">Anfrage 3</a><br />
<a href="#antwort3">Antwort auf Anfrage 3</a><br />
<a href="#fragenliste">Fragenliste</a><br />
<a href="#schlussworte">Schlussworte</a><br />
<a href="#history">Bearbeitungshistorie</a></p>
<h4 id="vorspann">Vorspann</h4>
<p>Die <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Deutsche-Post-steigt-in-E-Mail-Geschaeft-ein-1037580.html" title="Deutsche Post steigt in E-Mail-Geschäft ein" hreflang="de">Deutsche Post AG hat am Mittwoch das Portal epost.de gestartet</a>, unter dem man sich über den E-Postbrief informieren können <em>soll</em> und auch gleich seine Wunschadresse registrieren kann. Die Post war sich ja nicht mal zu schade eine Runde <em>Echte-Welt-Spam</em> zu verteilen und hat ein <em>extrem nichtssagendes Werbeprospekt</em> eingeworfen.</p>
<p>Ich wollte das alles ja erst einfach nur ignorieren, da ich mich ja bereits über den E-Postbrief ausgelassen habe, aber dieses Spamprospekt hat meine Meinung dann geändert, weshalb ich die dazu neu eingerichtete Seite aufgerufen habe und darauf ein wenig herumgesurft bin. Und ich ein <abbr title="Frequently Asked Questions">FAQ</abbr> gefunden, das zwar dem Namen entsprechend häufig gestellte Fragen auflistet, deren <em>Antworten aber teils absolut unbrauchbar</em> sind. So habe ich dann den Weg zum Kontaktformular gefunden und dieses auch genutzt.</p>
<h4 id="anfrage1">Anfrage 1</h4>
<blockquote><p>
Unter https://service.deutschepost.de/epost/faq/wie-werden-die-daten-beim-e-postbrief-verschl%C3%BCsselt beschreiben Sie, dass sämtliche für Ver- und Entschlüsselung benötigten Daten (selbst mit persönlichem Zertifikat) bei der Deutschen Post AG liegen. Stimmt das? Wenn ja, wieso sollte ich mir dann sicher sein, dass die Daten weder von Dritten eingesehen noch verändert werden können? Wer garantiert mir das? Dazu müssten doch die IT-Systeme absolut fehlerfrei funktionieren und daran glaubt doch nun wirklich niemand! Was passiert, wenn böswillige Naturen in Ihre Rechnersysteme eindringen und Zertifikate und E-Mails einsehen und verändern konnten? Geben Sie das freiwillig zu und gehen Sie damit offen um oder rücken Sie nur damit raus, wenn man Ihnen das nachweisen kann? Was ist, wenn die Regierung Gesetze erlässt, die es Fahndern mühelos gestatten Sie dazu zu zwingen die E-Mails zu entschlüsseln? Würden Sie sich weigern? Oder würden Sie der Bundespost folgen (https://blog.fefe.de/?ts=b4b6720b)?<br />
Haben Sie vor zukünftig auch öffentliche GPG-Schlüssel mit dem Schlüssel der Deutschen Post AG zu unterschreiben, falls jemand seine Identität via Postident nachweisen kann? Wenn nein, wieso nicht? Mit einem solchen Schlüssel wäre die Bindung an einen Anbieter automatisch aufgehoben und er ließe sich problemlos für andere Dinge als E-Mail-Verschlüsselung nutzen. Wird es mit dem E-Postbrief automatisch möglich sein öffentliche Schlüssel anderer zu importieren und tatsächlich verschlüsselte E-Mails an jene Leute zu senden?
</p></blockquote>
<p>Die erste Anfrage <em>ging gleich mal nach hinten los</em>, denn nachdem ich das <abbr title="Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart">CAPTCHA</abbr> korrekt abgeschrieben und auf den Absenden-Knopf gedrückt hatte, erhielt ich die Meldung, dass die <em>Seite nicht gefunden</em> wurde und so weiter und so fort mit Fehlernummer, die man angeben soll und so. Was ein <em>Fail</em>.</p>
<h4 id="anfrage2">Anfrage 2</h4>
<blockquote><p>
Unter https://service.deutschepost.de/epost/faq/wie-werden-die-daten-beim-e-postbrief-verschl%C3%BCsselt beschreiben Sie, dass sämtliche für Ver- und Entschlüsselung benötigten Daten (selbst mit persönlichem Zertifikat) bei der Deutschen Post AG liegen. Stimmt das? Wenn ja, wieso sollte ich mir dann sicher sein, dass die Daten weder von Dritten eingesehen noch verändert werden können? Wer garantiert mir das? Dazu müssten doch die IT-Systeme absolut fehlerfrei funktionieren und daran glaubt doch nun wirklich niemand! Was passiert, wenn böswillige Naturen in Ihre Rechnersysteme eindringen und Zertifikate und E-Mails einsehen und verändern konnten? Geben Sie das freiwillig zu und gehen Sie damit offen um oder rücken Sie nur damit raus, wenn man Ihnen das nachweisen kann? Was ist, wenn die Regierung Gesetze erlässt, die es Fahndern mühelos gestatten Sie dazu zu zwingen die E-Mails zu entschlüsseln? Würden Sie sich weigern? Oder würden Sie der Bundespost folgen (https://blog.fefe.de/?ts=b4b6720b)?<br />
Haben Sie vor zukünftig auch öffentliche GPG-Schlüssel mit dem Schlüssel der Deutschen Post AG zu unterschreiben, falls jemand seine Identität via Postident nachweisen kann? Wenn nein, wieso nicht? Mit einem solchen Schlüssel wäre die Bindung an einen Anbieter automatisch aufgehoben und er ließe sich problemlos für andere Dinge als E-Mail-Verschlüsselung nutzen. Wird es mit dem E-Postbrief automatisch möglich sein öffentliche Schlüssel anderer zu importieren und tatsächlich verschlüsselte E-Mails an jene Leute zu senden?<br />
(Falls das in Kopie ankam, liegt das daran, dass Sie entgegen der Behauptung &#8220;Als führender Briefdienstleister besitzen wir eine langjährige und umfassende Erfahrung in der Entwicklung und dem Betrieb komplexer IT-Lösungen.&#8221; unter https://service.deutschepost.de/epost/faq/hat-die-deutsche-post-ausreichende-it-kompetenzen es nicht geschafft haben dafür zu sorgen, dass die Seite nach Kommentarabsendung funktioniert!)
</p></blockquote>
<p>Da ich ja mit solchen Schwierigkeiten gerechnet hatte, habe ich mir den Text vorher kopiert, damit ich nötigenfalls eine neue Anfrage starten kann. Beim zweiten Mal hatte es dann geklappt und ich erhielt die Meldung, dass ich <em>innerhalb von 24 Stunden Antwort erhalte oder über den Status informiert</em> werde.</p>
<p>Natürlich habe ich selbst <em>heute (drei Tage später) noch keine Antwort</em>, nein, ich habe ja noch nicht einmal die Kopie meiner Anfrage als E-Mail zugeschickt bekommen, obwohl ich das entsprechende Häkchen gesetzt hatte.</p>
<h4 id="antwort2">Antwort auf Anfrage 2</h4>
<p>Am <em>2010-07-20</em> habe ich dann auch auf Anfrage 2 eine Antwort erhalten:</p>
<blockquote><p>
Sehr geehrter Herr König,
</p></blockquote>
<p>Immerhin weiß ich jetzt, dass das ein Mensch beantwortet hat ;X</p>
<blockquote><p>
Vielen Dank für Ihre Nachricht.
</p></blockquote>
<p>Blablabla&#8230;</p>
<blockquote><p>
Die Deutsche Post AG setzt modernste und nach dem heutigen Stand der Technik sichere Verschlüsselungsmethoden ein.<br />
Die Verbindung zum E-POSTBRIEF Portal ist per https gesichert. Darüber hinaus werden alle E-POSTBRIEFE mit einem Portalzertifikat verschlüsselt.
</p></blockquote>
<p>Ja, genau diese Informationen stehen in dem Kack-<abbr title="Frequently Asked Questions">FAQ</abbr> und meine <em>Fragen dazu wurden genau kein bisschen beantwortet</em>.</p>
<blockquote><p>
Das Portalzertifikat ist ein systemeigenes Zertifikat, welches nicht öffentlich zugänglich ist. Somit ist ein Missbrauch durch Dritte nicht möglich.
</p></blockquote>
<p><em>Fragen wieder nicht beantwortet.</em></p>
<blockquote><p>
E-POSTBRIEFE werden innerhalb des E-POSTBRIEF Portals immer automatisch beim Versenden verschlüsselt und beim Öffnen automatisch entschlüsselt.<br />
Der Nutzer muss hier nicht aktiv werden.
</p></blockquote>
<p>ICH KANN EUER SCHEISS <abbr title="Frequently Asked Questions">FAQ</abbr> AUCH SELBST LESEN!</p>
<blockquote><p>
Der E-POSTBRIEF Nutzer kann darüber hinaus ein privates Zertifikat im Portal anfordern, hiermit ist es möglich die E-Postbriefe noch einmal zu verschlüsseln.
</p></blockquote>
<p>Und da war die Frage wie genau das abläuft, aber warum sollte ich darauf auch eine Antwort bekommen, ich könnte ja Kunde werden! :X</p>
<blockquote><p>
Hinsichtlich der Verbindlichkeit des Schriftverkehrs in privatrechtlichen Angelegenheiten nimmt unser E-POSTBRIEF viele Lösungen des De-Mail-Gesetzes bereits vorweg: Er schafft mit seiner sicheren Authentifizierung und der integrierten elektronischen Signatur einen Kommunikationskanal, der für die verbindliche Kommunikation in fast allen Rechtsgeschäften genutzt werden kann. Eine Zertifizierung nach dem De-Mail-Gesetz ist dafür nicht erforderlich.
</p></blockquote>
<p><em>Rechtlich sicher</em> heißt aber noch lange nicht <em>wirklich sicher</em>.</p>
<blockquote><p>
Der E-POSTBRIEF kann beispielsweise bereits heute nach den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs für Rechtsgeschäfte verwendet werden, in denen Formfreiheit gilt oder Textform vorgeschrieben ist. Dies betrifft den weitaus größten Teil privatrechtlicher Angelegenheiten, beispielsweise die meisten Vollmachten, Angebote, Kaufverträge sowie die Ausstellung und Übermittlung von Versicherungsscheinen. Wenige Ausnahmen von dieser Verbindlichkeit gibt es dort, wo das Gesetz ausdrücklich die Schriftform, also die eigenhändige Unterschrift auf einer Urkunde, vorsieht. Dies gilt etwa bei Kündigung von Mietverträgen oder Arbeitszeugnissen.
</p></blockquote>
<p>Blablabla&#8230;</p>
<blockquote><p>
Das De-Mail-Gesetz wird nach derzeitiger Sachlage darüber hinaus noch konstitutiv die förmliche Zustellung amtlicher Schriftstücke nach dem Verwaltungszustellungsgesetz und der Zivilprozessordnung regeln.
</p></blockquote>
<p>Finde ich ja übrigens sehr interessant, dass da ein Geschäftsmodell aufgebaut wird basierend auf Gesetzen, die noch gar nicht durch Bundestag und Bundesrat gelaufen sind. Wie viel nehmen denn nur ihrem Gewissen unterworfene Abgeordnete so pro Gesetz? &gt;.&lt;</p>
<blockquote><p>
Wir hoffen, dass wir Ihre Fragen mit unseren Ausführungen beantworten konnten.
</p></blockquote>
<p>Hoffnung alleine reicht nicht, wenn man sich keine Mühe dabei gibt die Fragen tatsächlich zu beantworten.</p>
<h4 id="anfrage3">Anfrage 3</h4>
<blockquote><p>
Wenn mir der Internetzugang gesperrt werden sollte, ich aber rechtlich wichtige Dinge auf mein E-Postfach bekomme, wie kann ich davon erfahren und darauf antworten? Ist es nicht zu gefährlich in einem Land, das kein Grundrecht auf Internetzugang kennt, seine rechtlich wichtigen Geschäfte via E-Mail abzuwickeln?
</p></blockquote>
<p>Eigentlich wollte ich ja nur eine Anfrage starten, aber weil man da das Thema der Anfrage auswählen muss und das insgesamt eher zwei Themen waren, habe ich das aufgeteilt. Ein anderer Grund dafür, dass ich das nicht in die andere Anfrage geschrieben hatte, ist, dass ich nach dem ersten Fehlschlag einen kleinen Seitenhieb ans Ende der Anfrage gepackt habe, der nicht genug Platz ließ für die nun dritte Anfrage. Und, ja, da steht tatsächlich &bdquo;nicht genug Platz&ldquo;, denn <em>Anfragen sind auf 2000 Zeichen beschränkt</em>. Immerhin hatte diese Anfrage auf Anhieb funktioniert.</p>
<p>Natürlich habe ich auch auf diese Anfrage <em>bis heute keine Antwort</em> erhalten, von der Kopie der Anfrage ganz zu schweigen.</p>
<h4 id="antwort3">Antwort auf Anfrage 3</h4>
<p>Am <em>2010-07-17</em> gegen 22:30 Uhr kam die Antwort auf meine dritte Anfrage:</p>
<blockquote><p>
Sehr geehrter Herr Koenig,</p>
<p>vielen Dank für Ihre Nachricht.
</p></blockquote>
<p>Blablabla&#8230;</p>
<blockquote><p>
Wenn Ihr Internetzugang gesperrt werden sollte, möchten wir Sie bitten sich zunächst an Ihren Provider zu wenden.
</p></blockquote>
<p>Und? Damit ist aber die Frage nicht beantwortet.</p>
<blockquote><p>
Der E-POSTBRIEF kann sowohl elektronisch als auch klassisch zugestellt werden. Elektronisch abgeschickte E-Postbriefe können als herkömmlicher Brief per Post versendet werden. In diesem Fall wird der E-Postbrief durch die Deutsche Post ausgedruckt, kuvertiert und zugestellt.
</p></blockquote>
<p>Das war dann Standardtext #19? Hat ebenfalls nichts mit der Frage zu tun.</p>
<blockquote><p>
Hinsichtlich der Verbindlichkeit des Schriftverkehrs in privatrechtlichen Angelegenheiten nimmt unser E-POSTBRIEF viele Lösungen des De-Mail-Gesetzes bereits vorweg: Er schafft mit seiner sicheren Authentifizierung und der integrierten elektronischen Signatur einen Kommunikationskanal, der für die verbindliche Kommunikation in fast allen Rechtsgeschäften genutzt werden kann. Eine Zertifizierung nach dem De-Mail-Gesetz ist dafür nicht erforderlich.</p>
<p>Der E-POSTBRIEF kann beispielsweise bereits heute nach den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs für Rechtsgeschäfte verwendet werden, in denen Formfreiheit gilt oder Textform vorgeschrieben ist. Dies betrifft den weitaus größten Teil privatrechtlicher Angelegenheiten, beispielsweise die meisten Vollmachten, Angebote, Kaufverträge sowie die Ausstellung und Übermittlung von Versicherungsscheinen. Wenige Ausnahmen von dieser Verbindlichkeit gibt es dort, wo das Gesetz ausdrücklich die Schriftform, also die eigenhändige Unterschrift auf einer Urkunde, vorsieht. Dies gilt etwa bei Kündigung von Mietverträgen oder Arbeitszeugnissen.</p>
<p>Das De-Mail-Gesetz wird nach derzeitiger Sachlage darüber hinaus noch konstitutiv die förmliche Zustellung amtlicher Schriftstücke nach dem Verwaltungszustellungsgesetz und der Zivilprozessordnung regeln.</p>
<p>Wir hoffen, dass wir Ihre Fragen mit unseren Ausführungen beantworten konnten.
</p></blockquote>
<p>Das kenne ich doch irgendwoher?!</p>
<h4 id="fragenliste">Fragenliste</h4>
<p>Da die Fragen da oben so durcheinander sind und für weniger technikaffine der Hintergrund der jeweiligen Frage nicht offensichtlich ist, gibt es die hier nochmal ein wenig auseinandergepflückt.</p>
<h5>Verschlüsselung</h5>
<p>Im <abbr title="Frequently Asked Questions">FAQ</abbr> der Post befindet sich die Frage &bdquo;<a href="https://service.deutschepost.de/epost/faq/wie-werden-die-daten-beim-e-postbrief-verschl%C3%BCsselt" title="Wie werden die Daten beim E-Postbrief verschlüsselt?" hreflang="de">Wie werden die Daten beim E-Postbrief verschlüsselt?</a>&ldquo;, eine Antwort erhält man auf diese Frage jedoch nicht. Dem Eintrag zufolge ist <em>nur die Post im Besitz der nötigen Daten zum Ver- und Entschlüsseln</em> der E-Postbriefe:</p>
<blockquote><p>
[...] Darüber hinaus werden alle E-POSTBRIEFE mit einem Portalzertifikat verschlüsselt, das systemeigen und öffentlich nicht zugänglich ist. Somit ist ein Missbrauch durch Dritte ausgeschlossen. [...]
</p></blockquote>
<p>Dass dadurch <em>Missbrauch durch Dritte ausgeschlossen</em> ist, <em>bezweifle</em> ich allerdings.</p>
<p>Die Sache ist also so, dass man seinen E-Postbrief über eine gesicherte Verbindung mit seinem Browser <em>in einer Webanwendung</em> der Post schreibt. Dadurch, dass die Verbindung gesichert ist, wird sichergestellt, dass die Seite echt ist und keiner durch Anzapfen der Verbindung den Klartext des E-Postbriefs lesen kann. Erst wenn man den E-Postbrief versendet, wird er <em>auf dem Server der Post verschlüsselt</em>. Ich vermute, dass ein asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren zum Einsatz kommt. Das bedeutet, dass die Post zwei Schlüssel besitzt: einen zum Verschlüsseln und einen zum Entschlüsseln.</p>
<blockquote><p>
[...] E-POSTBRIEFE werden innerhalb des E-POSTBRIEF Portals immer automatisch beim Versenden ver- und beim Öffnen entschlüsselt. Sie als Nutzer müssen hier nicht aktiv werden. Sie können aber darüber hinaus ein persönliches Zertifikat im Portal anfordern, mit dem es möglich ist, Ihre E-POSTBRIEFE noch einmal zu verschlüsseln. [...]
</p></blockquote>
<p>Erhält man einen E-Postbrief, so liegt dieser also mit dem Portalzertifikat verschlüsselt im Posteingang und wird entschlüsselt, sofern man ihn öffnet. Hier stellt sich dann die Frage, ob der E-Postbrief bei jedem Öffnen entschlüsselt und mir übertragen wird oder nach dem Öffnen dauerhaft entschlüsselt im Postfach liegt. Die Post schreibt zwar, dass ein <em>persönliches Zertifikat anforderbar</em> ist, aber es hat den Anschein, dass dieser ebenfalls bei der Post liegt, sodass es auch wieder ausschließlich diese ist, die damit Ver- und Entschlüsseln kann. Ich sehe dann allerdings den Sinn dahinter nicht: Wenn sich jemand Zugriff auf die Postserver verschafft und an das Portalzertifikat herankommt, dann sollte derjenige doch auch an das persönliche Zertifikat herankommen, womit außer vielleicht einer kleinen zeitlichen Verzögerung <em>kein großer Sicherheitsgewinn</em> erreicht ist.</p>
<p>Daher stelle ich mir die folgenden Fragen:</p>
<ul>
<li>Stimmt es, dass <em>sämtliche für Ver- und Entschlüsselung benötigten Daten</em> selbst mit persönlichem Zertifikat bei der Deutschen Post AG liegen?</li>
<li>Wenn ja, wieso sollte ich mir dann sicher sein, dass die <em>Daten weder von Dritten eingesehen noch verändert werden</em> können?</li>
<li>Wer garantiert mir das, wo dazu doch die IT-Systeme <em>absolut</em> fehlerfrei sein müssten?</li>
<li>Was passiert, wenn böswillige Naturen in die Server eindringen und Zertifikate und E-Mails einsehen und/oder verändern konnten? Wird die Deutsche Post AG das <em>freiwillig zugeben</em> und damit offen umgehen oder das zu <em>vertuschen</em> versuchen, solange es nicht nachgewiesen werden kann?</li>
<li>Wie wird mit den verschlüsselten Daten umgegangen, wenn von Regierungsseiten Gesetze erlassen werden, die es Fahndern gestatten die Deutsche Post AG zu <em>zwingen die E-Mails zu entschlüsseln</em>? Würde sich die Deutsche Post AG weigern? Oder würde die Deutsche Post AG <a href="https://blog.fefe.de/?ts=b4b6720b" title="Bundespost verstößt Postgeheimnis" hreflang="de">dem schlechten Beispiel der Bundespost folgen</a>?</li>
</ul>
<p>Nun ist es ja nicht so, dass diese ganze E-Mail-Verschlüsselerei neu wäre. Das gibt es <em>bereits seit vielen Jahren</em> und ist auch in Großunternehmen im Einsatz. Selbst für Privatmenschen gibt es das, sogar <em>kostenfrei</em> und <em>einfach zu bedienen</em>, sofern man ein paar wenige Grundlagen verstanden hat. Ein solches Programm ist <em><abbr title="GNU's Not UNIX">GNU</abbr> Privacy Guard</em>, kurz: <abbr title="GNU Privacy Guard">GPG</abbr>. Es erstellt ein Schlüsselpaar, wovon ein Schlüssel an die Öffentlichkeit gegeben wird und der andere geheim bleibt. Damit man weiß, wer hinter einem öffentlichen Schlüssel steckt, können andere Nutzer dem öffentlichen Schlüssel eine Signatur hinzufügen, die besagt: &bdquo;Ich habe geprüft, dass dieser Schlüssel wirklich der vorgeblichen Person gehört.&ldquo; Statt dieser Signatur nutzt die Post für den E-Postbrief das Postident-Verfahren.</p>
<p>Nun könnte die Post ganz einfach auch meinen <em><abbr title="GNU Privacy Guard">GPG</abbr>-Schlüssel via Postident-Verfahren signieren</em>, womit ebenfalls sichergestellt wäre, dass der Schlüssel zu mir gehört. Klar ist, dass die das aus wirtschaftlichen Gründen nicht wollen: <em>Es fiele schließlich die Anbieterbindung an die Post weg.</em> Und man kann den Schlüssel auch für Nicht-E-Mail-Dinge benutzen wie etwa der Verschlüsselung von Dateien oder eines Chats. Es stellen sich mir daher folgende Fragen:</p>
<ul>
<li>Hat die Deutsche Post AG zukünftig auch vor öffentliche GPG-Schlüssel mit einem Schlüssel der Deutschen Post AG zu unterschreiben, falls jemand seine Identität via Postident nachweisen kann?</li>
<li>Wenn nein, wieso nicht?</li>
<li>Wird man über die E-Postbriefoberfläche die öffentlichen Schlüssel anderer importieren können und diesen tatsächlich verschlüsselte E-Postbriefe schicken können?</li>
</ul>
<h5>Rechtliche Schwierigkeiten</h5>
<p>Je nach dem wie sich das in unserem Land entwickelt, könnte es ja schon bald so sein, dass man von Behördenseite aus seinen <em>Internetzugang gekappt</em> bekommt. Das mag jetzt nicht so schlimm klingen, aber spätestens, wenn für behördliche Meldungen, die ins E-Postbrieffach gelangen, gilt, dass diese <em>quasi nach der Zustellung als gelesen gelten</em>, erhält das eine ganz neue Dimension. Denn wie soll man seine wichtigen Dokumente ohne Internetzugang abrufen? Zumal es auch einfachere Szenarien gibt, in denen kein Internet zur Verfügung steht. Der Wechsel von einem Internetanbieter zum nächsten kann auch problemlos dafür sorgen, dass man mehrere Wochen, wenn nicht Monate ohne Internet dasteht. Und dann?</p>
<p>Daher habe ich folgende Fragen:</p>
<ul>
<li>Wenn mir der Internetzugang gesperrt werden sollte, ich aber rechtlich wichtige Dinge auf mein E-Postfach bekomme, wie kann ich davon erfahren und darauf antworten?</li>
<li>Ist es nicht zu gefährlich in einem Land, das <em>kein Grundrecht auf Internetzugang</em> kennt, seine rechtlich wichtigen Geschäfte via E-Mail abzuwickeln?</li>
</ul>
<h4 id="schlussworte">Schlussworte</h4>
<p>All diese Fragen stellen sich <em>nicht nur für den E-Postbrief, sondern auch für DE-Mail</em> und alle anderen Angebote, die in dieselbe Richtung gehen. Für mich steht jedenfalls fest, dass ich rechtlich wichtige Dokumente immer noch in Papierform erhalten möchte. Weiterhin sorge ich nach Möglichkeit selbst für verschlüsselte E-Mails, da so kein <em>undurchsichtiges Großunternehmen</em> die Kontrolle über meine Verschlüsselung hat. Es ist zudem äußerst bedenklich, wenn es die Post nicht mal hinbekommt die Anfrage als Kopie an die angegebene E-Mail-Adresse zu schicken. Wie soll das dann erst mit dem E-Postbrief werden?</p>
<p>Ich bin ja gespannt, ob die Deutsche Post AG überhaupt bereit ist auf all diese Fragen <em>vernünftig</em> zu antworten, falls das überhaupt geschieht.</p>
<p>Die Deutsche Post AG hat offensichtlich entweder <em>nicht die Ressourcen, nicht die Kompetenz oder nicht den Willen</em> auf meine Fragen zu antworten. Aber selbst wenn ich keinerlei Ahnung von verschlüsselter E-Mail und Co. hätte, selbst dann wäre mir eines sehr klar: An dieser ganzen E-Postbrief-Geschichte stimmt etwas absolut nicht, das ist von oben bis unten unseriös. Wer sich so bedeckt hält bei derart kritischen Fragen, <em>kann nicht vertrauenswürdig sein</em>. Und wie bereits von Holger Köpke berichtet <a href="http://rz.koepke.net/?p=6061" title="E-Post ist laut Kleingedrucktem unbenutzbar." hreflang="de">haben es die AGB für den E-Postbrief in sich</a>, was nochmals <em>gegen die Nutzung dieses Dienstes</em> spricht.</p>
<h4 id="history">Bearbeitungshistorie</h4>
<p>2010-07-24, 12:24 Uhr: Antworten der Post hinzugefügt; Kommentare zu den Antworten hinzugefügt; Artikel zu den <abbr title="Allgemeine Geschäftsbedingungen">AGB</abbr> verlinkt; Schlusswort erweitert um die Feststellung, dass an dieser ganzen Geschichte irgendwas oberfaul sein muss.<br />
2010-07-24, 12:35 Uhr: Navigation in den Artikel eingebaut</p>
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		</item>
		<item>
		<title>C vs. C++</title>
		<link>http://blog.kreuvf.de/2010/07/01/c-vs-cpp/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 21:06:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kreuvf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute mal was für die ewigen Grabenkämpfe zwischen Anhängern verschiedener Programmiersprachen ;X

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mal was für die ewigen Grabenkämpfe zwischen Anhängern verschiedener Programmiersprachen ;X<br />
<img src="http://blog.kreuvf.de/wp-content/uploaded/2010/07/C_vs_Cpp.png" alt="C: Let&#039;s do this lean and fast! - C++: I object!" title="C vs. C++" width="400" height="210" /></p>
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		<title>Update zu E-Postbrief-Artikel</title>
		<link>http://blog.kreuvf.de/2010/06/30/update-zu-e-postbrief-artikel/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 19:22:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kreuvf</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Für die Feednutzer: Es gibt ein Update zum Artikel &#8222;Verarschung E-Postbrief&#8220;. Ich wurde darauf hingewiesen, dass es sich bei DE-Mail und E-Postbrief nicht wie fälschlicherweise angenommen, um dasselbe Produkt unter anderem Namen handelt, sondern um Konkurrenzprodukte. Ich habe daher sämtliche Nennungen von DE-Mail auf E-Postbrief verändert. Die überarbeiteten Teile wurden allerdings nicht gelöscht, sondern nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Feednutzer: Es gibt ein Update zum Artikel &bdquo;<a href="http://blog.kreuvf.de/2010/06/06/verarschung-e-postbrief/" title="Verarschung E-Postbrief" hreflang="de">Verarschung E-Postbrief</a>&ldquo;. Ich wurde darauf hingewiesen, dass es sich bei DE-Mail und E-Postbrief nicht wie fälschlicherweise angenommen, um dasselbe Produkt unter anderem Namen handelt, sondern um Konkurrenzprodukte. Ich habe daher sämtliche Nennungen von DE-Mail auf E-Postbrief verändert. Die überarbeiteten Teile wurden allerdings nicht gelöscht, sondern nur in &lt;del&gt; eingepackt, sodass der Originalartikel im Grunde noch weiterhin lesbar ist. Es war schließlich mein Fehler und Fehler vertuscht man nicht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Verarschung E-Postbrief</title>
		<link>http://blog.kreuvf.de/2010/06/06/verarschung-e-postbrief/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 12:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kreuvf</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Einkaufaktuell&#8220; ist eine Art Werbeheft mit TV-Programm der Deutschen Post AG und man braucht davon auch nicht viel zu erwarten. So wird die erste rechte Innenseite auch gerne mal für ganzseitige als Artikel &#8222;getarnte&#8220; Werbung genutzt, wobei nur ein sehr kleiner Hinweis auf der gesamten Seite &#8222;Anzeige&#8220; sagt. Also, kurz gesagt: Dieses Blatt ist nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&bdquo;Einkaufaktuell&ldquo; ist eine Art Werbeheft mit <abbr title="Television">TV</abbr>-Programm der Deutschen Post <abbr title="Aktiengesellschaft">AG</abbr> und man braucht davon auch nicht viel zu erwarten. So wird die erste rechte Innenseite auch gerne mal für ganzseitige als Artikel &bdquo;getarnte&ldquo; Werbung genutzt, wobei nur ein sehr kleiner Hinweis auf der gesamten Seite &bdquo;Anzeige&ldquo; sagt. Also, kurz gesagt: Dieses Blatt ist nicht für herausragende Seriosität bekannt.</p>
<p>In der Ausgabe Rhein/Neckar für den 05.06.2010 bis 11.06.2010 auf Seite 9<!-- 68766-08 Paket 19 von 19 P2 Inhalt 32 Ex --> hat sich die Deutsche Post <abbr title="Aktiengesellschaft">AG</abbr> dann einen <em>ganzseitigen vor Lügen, Halbwahrheiten und <abbr title="Fear, Uncertainty, Doubt">FUD</abbr> nur so strotzenden Artikel</em> mitsamt Kurzinterview mit Herrn Jürgen Gerdes, &bdquo;Konzernvorstand BRIEF der Deutschen Post DHL&ldquo; gegönnt. Aber der Reihe nach.</p>
<p>Dank E-Mail ist man ja nicht mehr darauf angewiesen alles über den Briefweg oder via Fax erledigen zu müssen und ich schreibe so selten Briefe, dass ich jedes Mal nachschauen muss, wo denn nun welche Angabe auf so einen Briefumschlag muss<!-- und falls wer diese Info mal gesucht hat, viel Spaß das auf der Seite der Deutschen Post zu finden, ist sehr gut versteckt! -->, und darauf bin ich auch stolz. Die Deutsche Post hat sich da dann was überlegt, was sich &bdquo;E-Postbrief&ldquo; nennt. <del datetime="2010-06-30T19:06+02:00">Und das kommt an und für sich nicht direkt von der Post, sondern hängt mit diesem unsäglichen <em>DE-Mail-Müll</em> zusammen, der E-Mail ja <em>endlich</em> sicher machen soll.</del> <ins datetime="2010-06-30T19:07+02:00">Die Post schwimmt damit auf einer Welle verschiedener Anbieter &bdquo;sicherer&ldquo; E-Mail mit.</ins> Ich werde mir daher im Folgenden die Inhalte dieser einen Seite unter der Überschrift &bdquo;Das Beste aus zwei Welten/Deutsche Post startet den E-Postbrief&ldquo; vornehmen.</p>
<h4>Hauptwerbetext</h4>
<p>Der Text fängt ganz harmlos mit der ersten E-Mail der Geschichte an und stellt dann fest: &bdquo;Heute ist die E-Mail alltäglich.&ldquo; Schön, bis hierhin kann ich zustimmen. Auch, dass E-Mails &bdquo;einfach, schnell und preiswert&ldquo; sind, stimmt. Angeblich wäre E-Mail aber eines <em>bisher</em> noch nicht: sicher. Was eine <em>dreiste Lüge</em>! Wer halt nur Klartext-Mails verschickt, muss sich eben darüber im Klaren<!-- Wortspiel xD--> sein, dass das weder abhör- noch fälschungssicher ist und die Identität des Absenders nicht stimmen muss. Aber dafür gibt es <em>seit sehr, sehr, sehr vielen Jahren bereits technische Lösungen</em>, die heutzutage sogar so einfach zu bedienen sind, dass es für so gut wie jeden Nutzer möglich sein sollte dies zu benutzen: Die Rede ist von E-Mail-Verschlüsselung mittels <abbr title="GNU Privacy Guard">GPG</abbr>. Niemand braucht diese Kommerzscheiße also!</p>
<p>Aber weiter geht&#8217;s mit ganz viel Furcht, denn: &bdquo;Für Hacker ist es leider ein Leichtes, E-Mails abzufangen, mitzulesen oder gar zu verfälschen.&ldquo; Stimmt so nicht, ist schlichtweg falsch. Mitlesen und verfälschen lassen sich nur unverschlüsselte (mitlesen) und unsignierte (verfälschen) E-Mails. Unter &bdquo;abfangen&ldquo; kann ich mir per se nichts vorstellen, ist zu schwammig formuliert, aber soll ja dem Leser auch nur Angst machen, da ist das okay, wenn sich jeder was anderes darunter vorstellen kann. Soll dann jeder eben die erschreckendste Vorstellung wählen, dann passt das schon.</p>
<p>Es stellt sich mir dann auch die Frage wie schlimm das eigentlich ist. Der Durchschnitts-<abbr title="Dümmster Anzunehmender User">DAU</abbr> hat sowieso <em>weder von irgendwas einen Plan noch auch nur die geringste Motivation sich Wissen anzueignen</em>. Und darauf angesprochen, dass die E-Mails ja mitgelesen oder verändert werden können, hört man meist nur ein dümmliches &bdquo;Ich habe nichts zu verbergen!&ldquo; Anders gesagt: Otto-Normal-Verbraucher hat gar keine Lust seine E-Mails abzusichern, das interessiert die nicht! Wieso sonst könnten Phishing-Attacken so  erfolgreich sein? Weil die Leute alle genug Ahnung von sicherer Kommunikation haben, um das sinnvoll einsetzen zu können? Nun kommt aber <del datetime="2010-06-30T19:08+02:00">DE-Mail</del> <ins datetime="2010-06-30T19:08+02:00">der E-Postbrief</ins> daher und stellt sich als Messias der sicheren E-Mail-Kommunikation dar und den Leuten wird permanent suggeriert, dass man sichere E-Mails verschicken muss. Bin ich mal gespannt, ob das klappt.</p>
<p>Es wäre ja eine gute Entwicklung, wenn endlich der Großteil der E-Mail-Nutzer einsehen würde, dass es nur gut und richtig ist seine E-Mails wenigstens zu signieren. Aber dann doch bitte nicht in Abhängigkeit eines obrigkeitsnahen und ausbeuterischen Konzerns, der als <a href="https://blog.fefe.de/?ts=b4b6720b" title="Westmächte haben Post und Telefon überwacht" hreflang="de">Bundespost keinerlei Probleme damit hatte im Großmaßstab die Post zu überwachen</a>. Und das Ganze funktioniert auch ausschließlich unter Aufgabe der Anonymität! Wo ich heute noch die Möglichkeit habe E-Mails absichtlich nicht zu signieren und/oder zu verschlüsseln, ich also anonym(er) sein kann, wenn ich das möchte, so funktioniert das mit <del datetime="2010-06-30T19:09+02:00">DE-Mail</del> <ins datetime="2010-06-30T19:09+02:00">dem E-Postbrief</ins> so: &bdquo;Wer Nachrichten per E-Postbrief versenden und empfangen möchte, lässt sich bei der Post mit Reisepass oder Personalausweis persönlich registrieren. <em>Anonyme Mails</em> oder Spams sind dann nicht mehr möglich, kommen einfach nicht mehr durch.&ldquo; Hervorhebung von mir. Warum bietet mir die Post nicht einfach an meinen GPG-Schlüssel zu unterschreiben? Oh, achso, das wäre ja wirklich ein Dienst an der Allgemeinheit, sowas kann ein solches Unternehmen natürlich niemals tun! Vor allem wäre man dann auch relativ unabhängig von der <del datetime="2010-06-30T19:10+02:00">DE-Mail</del><ins datetime="2010-06-30T19:10+02:00">E-Postbrief</ins>-Infrastruktur und das geht natürlich überhaupt nicht, denn <em>Kontrolle schafft man besonders gut durch Abhängigkeiten</em>.</p>
<p>Desweiteren wird jeder E-Postbrief &bdquo;nach dem neuesten Stand der Technik verschlüsselt&ldquo;, Hacker hätten demnach keine Chance mehr. Klar, als ob Verschlüsselung absolut wäre. So ein Unsinn. Implementationen sind schließlich auch immer total perfekt! Und die <em>Durchschnitts-<abbr title="Dümmster Anzunehmender User">DAU</abbr>s wissen natürlich auch genauestens darüber bescheid wie man seinen Rechner unter Kontrolle hält</em>: Indem man zum Beispiel dauerhaft als Administrator unterwegs ist, fremde Software aus nicht-vertrauenswürdigen Quellen herunterlädt und ausführt, sich immer die neueste Antivirengrütze auf den Rechner zieht und &bdquo;trotzdem&ldquo; ein Rootkit laufen hat. Beängstigend wird es, wenn &bdquo;die komplette Übermittlung vom Absenden bis zum Eingang auf dem Zielcomputer&ldquo; von der Deutschen Post übernommen wird. Und das soll auch noch ein Vorteil sein, denn &bdquo;die elektronischen Botschaften laufen nicht wie beim herkömmlichen E-Mail-Verkehr über Dutzende fremde Server.&ldquo; Die tun ja so als würden E-Mails solange im Netz herumirren, bis die dann mal zufällig beim Empfänger landen! <em>Widerliche Propaganda</em>.</p>
<h4>Kurzinterview</h4>
<p>Wie eingangs erwähnt gibt es auch noch ein Kurzinterview mit dem briefkasten-umarmenden &bdquo;Konzernvorstand BRIEF der Deutschen Post DHL&ldquo; und es wartet eine <em>schlechte Mischung aus <abbr title="Public Relations">PR</abbr>-Geschwätz und Suggestivfragen</em> und Herr Gerdes hat sich Mühe damit gegeben die <abbr title="Fear, Uncertainty, Doubt">FUD</abbr>-Taktik aus dem Hauptartikel fortzuführen. Er gebe zum Beispiel niemals seine Kreditkartennummer oder Kontoverbindung preis, da verzichte er lieber aufs Online-Shopping! Wow, wie unglaubwürdig, wo man doch bei Amazon all diese kritischen Daten über eine verschlüsselte Verbindung durch&#8217;s Netz schickt, Herr Gerdes also genau die Technologie nutzen könnte, die er mit <del datetime="2010-06-30T19:11+02:00">DE-Mail</del> <ins datetime="2010-06-30T19:11+02:00">E-Postbrief</ins> auch hätte (und uns allen aufschwatzen möchte). Als nächstes fantasiert Herr Gerdes ein bisschen rum und behauptet ohne Quellenangabe, dass &bdquo;40 Prozent der Internet-User [...] aus Sicherheitsgründen keine wichtigen Dokumente per E-Mail [verschicken]&ldquo; würden. Und dann kommt eine fette und dreiste Lüge epischen Ausmaßes: &bdquo;Was in Deutschland fehlt, ist eine einfache und sichere Möglichkeit, Nachrichten online zu übermitteln.&ldquo; Das ist so unbeschreiblich falsch<!-- liebe Logiker, nehmt mir das nicht übel, dass ich hier den Eindruck erwecke, dass etwas falscher sein könnte ^^-->, dass ich Herrn Gerdes, so er dieses Interview denn überhaupt jemals tatsächlich geführt haben sollte, unterstelle bewusst zu lügen. Denn klar ist, dass er die Entscheidungen rund um <del datetime="2010-06-30T19:12+02:00">DE-Mail/</del><ins datetime="2010-06-30T19:12+02:00">den</ins> E-Postbrief als Vorstand mitgetragen haben muss und die damit verbundenen <em>Geschäftsentscheidungen sind garantiert nicht aus dem Bauch heraus gefällt worden</em>, sondern nach einigen Überlegungen, die garantiert auch darauf geschaut haben, welche Konkurrenz existiert.</p>
<p>Etwas weiter wird suggeriert, dass sich viele Internet-Nutzer den E-Postbrief wünschten, weil der ja einfach wäre und verbindlich, vertraulich und verlässlich! Angeblich käme das einem Brief auf Papier nahe, aber die sind nicht vertraulich wie ja weiter oben dargestellt. Noch mehr <abbr title="Fear, Uncertainty, Doubt">FUD</abbr>: Man bräuchte keine Angst mehr vor Hackern haben, wenn man online einen Versicherungsvertrag abschließt oder Lotto-Spielaufträge einsendet! Als ob seriöse Unternehmen es jemals ermöglicht hätten allein mit normaler E-Mail entsprechende Dinge zu tun. Und dass man auch auf Unternehmensebene <abbr title="GNU Privacy Guard">GPG</abbr> einsetzen kann, macht das weltweit größte Chemieunternehmen, BASF SE, vor. Eine weitere fette Lüge ist, dass man mit dem &bdquo;E-Postbrief <em>absolut</em> sicher online bezahlen&ldquo; (Hervorherbung von mir) könnte, was nicht stimmt. Verschlüsselung ist nicht absolut sicher! Nur ist die Wahrscheinlichkeit, dass es jemand schafft trotz Verschlüsselung da irgendwie was im Klartext mitzulesen, sehr gering. Aber eben nicht 0 und damit nicht absolut.<!-- Nein, das ist keine Kleinigkeit.--></p>
<p>Immerhin müssen sich aber Internetverweigerer nicht ausgegrenzt fühlen! Ehrlich? Nein, aber das ist der Eindruck, den Herr Gerdes erzeugen möchte: Es wird gefragt, was denn mit den Menschen ist, die keinen Internetzugang haben. Herr Gerdes <em>beantwortet die Frage nicht</em>, stattdessen sagt er, was mit Menschen ist, die keinen E-Postbrief-Account haben. Und die Internetausdrucker der Deutschen Post drucken die E-Mail dann für diese Empfänger aus, kuvertieren das und stellen das als Brief zu! Frage ich mich nur: <em>Wo ist da jetzt Verschlüsselung, wo die Vertraulichkeit?</em> Oder kommt der Brief als base64-kodierte verschlüsselte Nachricht an?</p>
<p>Den Abschluss soll der treffende Beitrag von heiseticker mit dem Titel &bdquo;<a href="http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Nutzt-GPG-und-entgeht-somit-der-Kommerzialisierung-der-EMail/forum-173885/msg-18057690/read/" title="Nutzt GPG und entgeht somit der Kommerzialisierung der EMail" hreflang="de">Nutzt GPG und entgeht somit der Kommerzialisierung der EMail</a>&ldquo; zum <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bericht-Post-plant-DE-Mail-fuer-20-Cent-923738.html" title="Bericht: Post plant DE-Mail für 20 Cent" hreflang="de">Artikel über Spekulationen zum Start <del datetime="2010-06-30T19:14+02:00">von DE-Mail</del> <ins datetime="2010-06-30T19:14+02:00">des E-Postbriefs</ins> bei der Deutschen Post im Juni 2010</a> auf heise.de bilden:</p>
<blockquote><p>
&#8230;die Strukturen sind seit 20 Jahren gegeben und sogar meine Freundin hat es nach einer Stunde verstanden. Schaut euch einfach das Plugin &#8220;FireGPG&#8221; an falls ihr auf Webmailer steht, ansonsten enigmail für Thunderbird.</p>
<p>Stellt euch eine spamfreie, abhörsichere, kostenlose EMailstruktur vor. Ihr müsst nur mitmachen. DE-Mail gehört sabotiert, bevor es zum Standard verkommt und die Nutzung Pflicht wird für jegliche Kommunikation mit Behörden!
</p></blockquote>
<h4>Bearbeitungshistorie</h4>
<p>2010-06-30: Nach dem Hinweis, dass DE-Mail ungleich E-Postbrief ist, habe ich den Artikel entsprechend überarbeitet: Information, dass DE-Mail ungleich E-Postbrief hinzugefügt, Vermischung von DE-Mail mit E-Postbrief aufgehoben. Vielen Dank für den Hinweis!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Tethering Device</title>
		<link>http://blog.kreuvf.de/2010/06/01/tethering-device/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 19:34:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kreuvf</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wortschatz/Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Handies sind ja an und für sich ziemlich unnütz. Und wenn ich das &#8222;modernen&#8220; Menschen sage, kommen die dann immer mit dem Totschlagargument: &#8222;Aber im Notfall bist du froh, wenn du eins hast!&#8220; Nun, das ist wohl wahr und das kann ich auch nicht abstreiten. Allerdings stellt sich mir dann die Frage, weshalb die Leute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Handies sind ja an und für sich ziemlich <em>unnütz</em>. Und wenn ich das &bdquo;modernen&ldquo; Menschen sage, kommen die dann immer mit dem Totschlagargument: &bdquo;Aber <em>im Notfall</em> bist du froh, wenn du eins hast!&ldquo; Nun, das ist wohl wahr und das kann ich auch nicht abstreiten. Allerdings stellt sich mir dann die Frage, weshalb die Leute ihre mobilen Nervtöter bei jeder sich bietenden Gelegenheit benutzen müssen. Sind das etwa alles Notfälle? Habe ich eine verzerrte Sicht auf die Welt, dass ich das nicht für Notfälle halte? Zudem bin ich im Notfall auch froh, wenn mir eine idiotensichere Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Meisterung des Notfalls vor die Füße fällt, trotzdem habe ich sowas nicht dauernd bei mir!</p>
<p>Und dann gibt es ja auch noch diese <em>unsägliche <abbr title="Short Message Service">SMS</abbr>-Seuche</em>. Ja, auch <abbr title="Short Message Service">SMS</abbr> sind sinnvoll beziehungsweise lassen sich sinnvoll nutzen. Ist praktisch, wenn man nicht reden möchte oder kann oder nur sehr wenige Informationen übermittelt werden müssen. Aber zu welchem Preis denn bitte? Bei dem Handy, das ich nutze, wenn es denn mal sinnvoll ist, kostet eine <abbr title="Short Message Service">SMS</abbr> 15&nbsp;ct. Und das für 160 Zeichen?! Selbst 1&nbsp;ct wäre schon viel. <abbr title="What The Fuck">WTF</abbr>, das ist doch der totale Wucher! Allein eine stinknormale E-Mail hat schon ein Vielfaches davon allein an Headerdaten<!-- ob das jetzt gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt --> und die kosten mich absolut nichts!</p>
<p>&bdquo;Aber du hast deine E-Mail nicht unterwegs!&ldquo; Ja, nein, stimmt schon. Handies sind halt einfach zu 99,9&#8239;% unnütz, aber eine Funktion haben die vor einiger Zeit bekommen, die die echt total interessant macht und dabei handelt es sich um: <em>Mobiles Internet mit vernünftigen Geschwindigkeiten</em> (ab 512&nbsp;&#8615;/16&nbsp;&#8613; kbit/s)! Und weil diese <em>verkrüppelten Computer</em> sowieso nicht mit einem richtigen Computer mithalten können, kann man die immerhin noch benutzen, um über diese ins Internet zu gehen. Und um meine Abneigung gegenüber Handies zum Ausdruck zu bringen, bezeichne ich diese Geräte, sofern sie überhaupt geeignet sind, um damit ins Internet gehen zu können, als &bdquo;<em>Tethering Devices</em>&ldquo;. Als &bdquo;Tethering&ldquo; bezeichnet man die Nutzung des Handies, um damit einem anderen Gerät die Internetverbindung zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Bleibt nur noch die Frage, wieso ich dann noch kein Tethering Device habe! Und die Antwort ist simpel: Wenn ich mit einem Tethering Device ins Internet gehen wollen würde, würde ich meinen Heim-DSL-Anschluss kündigen, will ja schließlich nicht doppelt zahlen für die Leistung &bdquo;Internet&ldquo;. Aber da machen mir die Anbieter mobilen Internets einen gewaltigen Strich durch die Rechnung: Nicht nur, dass der Ausbau inakzeptabel schlecht ist (wer hat denn wirklich Lust darauf aus dem Chat rauszufliegen, weil man auf der Bahnfahrt in ein Funkloch gekommen ist?), noch dazu sind auch die angebotenen Tarife ein Super-<abbr title="Größter anzunehmender Unfall">GAU</abbr>.</p>
<p>Da kriegt man dann für ein paar <em>GiB pro Monat</em> <!-- richtig, _MONAT_, nicht Tag oder Woche, M-O-N-A-T!--> die volle Geschwindigkeit beziehungsweise die höchste aktuell mögliche der bis-zu-Geschwindigkeit! Und wenn man dann mehr verbraucht hat, wird man heruntergestuft auf <em>unglaublich beschränkte 56&nbsp;kbit/s</em>. Das ist also 56k-Modemgeschwindigkeit, im Jahre 2010&#8230; Was denken sich die Macher solcher Tarife eigentlich? Angeblich soll das ja sogar mal so angefangen haben, dass die Tarife erst komplett ohne Volumenbegrenzung waren und die Leute haben das dann natürlich wörtlich genommen und das <em>Tethering Device genutzt, um den Heiminternetzugang zu ersetzen</em>. Daraufhin haben die Mobilinternetanbieter dann gemerkt, dass, wenn zu viele Nutzer dieser Art in einer Funkzelle versammelt sind, die verfügbare Kapazität schnell ausgeschöpft ist. Ja, damit hätte man jetzt auch echt nicht rechnen können!</p>
<p>Aber gut, selbst wenn ich da jetzt einen Tarif mit 10&nbsp;GiB pro Monat nehmen würde und damit zufrieden wäre, gäbe es da noch mindestens ein weiteres Problem: Bestimmte Internetnutzungsmöglichkeiten wie Voice-over-<abbr title="Internet Protocol">IP</abbr> oder Filesharing sind grundsätzlich verboten. Das heißt, dass man nur so eine Art &bdquo;Internet light&ldquo; bekommt. Aber immerhin ist es gestattet E-Mails zu verschicken, dann muss man sich nicht mehr mit diesen steinzeitmäßigen <abbr title="Short Message Service">SMS</abbr> rumquälen und kann das dann auch wenigstens alles fein verschlüsseln.</p>
<p>Alles in allem ist Tethering eine tolle Idee, weil man immer noch ein Handy für die 0,01&#8239;% der Fälle, in denen es sinnvoll einsetzbar ist, dabei hat und gleichzeitig jederzeit ins Internet gehen kann.</p>
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		</item>
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		<title>Anfixen per Spammail</title>
		<link>http://blog.kreuvf.de/2010/04/02/anfixen-per-spammail/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 17:54:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kreuvf</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich das am Mittwoch in #chaosradio erwähnt hatte und es partout nicht finden konnte, habe ich das jetzt nochmal rausgesucht und poste es hier im Blog.
Es geht um folgende Aussage von Ursula von der Leyen aka Zensursula:

[...]
Noch einmal: Das ist ein Millionengeschäft. Es geht folgendermaßen: Das Anfixen geschieht über Spammails. Die permanente Beschäftigung mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich das am Mittwoch in #chaosradio erwähnt hatte und es partout nicht finden konnte, habe ich das jetzt nochmal rausgesucht und poste es hier im Blog.</p>
<p>Es geht um folgende Aussage von Ursula von der Leyen aka Zensursula:</p>
<blockquote><p>
[...]<br />
Noch einmal: Das ist ein Millionengeschäft. Es geht folgendermaßen: Das Anfixen geschieht über Spammails. Die permanente Beschäftigung mit solchen Inhalten führt dann zum Abbau von Hemmschwellen und löst den Hunger nach mehr aus.<br />
[...]
</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="<br />
http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/16/16214.pdf" hreflang="de" title="Plenarprotokoll 16/214">Plenarprotokoll 16/214</a> (PDF-Seite 64)<br />
Es wird sich jetzt sicher der ein oder andere fragen, womit man da angefixt werden soll. Liegt doch auf der Hand: Mit Kinderpornografie natürlich!</p>
<p>Ich frage mich dann übrigens, wieso Zensursula keine Anti-Spam-Kampagne gestartet hat, wenn es Spam ist, der den Fantastilliardenmarkt mit Kinderpornografie mit Neukunden versorgt.</p>
<p>Wie ich das gefunden habe: Via wget sämtliche Plenarprotokolle von 16001.pdf bis 16227.pdf runtergeladen, dann via pdftotext da Textdateien draus gemacht, dann nach &#8220;Anfixen&#8221; gegreppt. Kommandozeilenprogramme <abbr title="for the win">ftw</abbr>! :D</p>
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		</item>
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		<title>Reguläre Ausdrücke, 3. Auflage</title>
		<link>http://blog.kreuvf.de/2010/03/14/regulare-ausdrucke-3-auflage/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 11:20:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kreuvf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.kreuvf.de/?p=402</guid>
		<description><![CDATA[Rezensiert wird im folgenden das Buch &#8222;Reguläre Ausdrücke, 3. Auflage&#8220; von Jeffrey E. F. Friedl in der deutschen Übersetzung von Andreas Karrer. Das Buch ist im O&#8217;Reilly Verlag erschienen und unter der ISBN 987-3-89721-720-1 auffindbar.
Zu dem Buch bin ich gekommen, nachdem ich im Jahre 2007 in der Dokumentation zum Apache-Webserver auf &#8222;PCRE&#8220; gestoßen war. Auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rezensiert wird im folgenden das Buch &bdquo;Reguläre Ausdrücke, 3. Auflage&ldquo; von Jeffrey E. F. Friedl in der deutschen Übersetzung von Andreas Karrer. Das Buch ist im O&#8217;Reilly Verlag erschienen und unter der ISBN 987-3-89721-720-1 auffindbar.</p>
<p>Zu dem Buch bin ich gekommen, nachdem ich im Jahre 2007 in der Dokumentation zum <a href="http://httpd.apache.org/" title="Welcome! - The Apache HTTP Server Project" hreflang="en">Apache-Webserver</a> auf &bdquo;<abbr title="Perl-compatible Regular Expressions">PCRE</abbr>&ldquo; gestoßen war. Auch wenn ich anfangs nicht viel davon verstand, so war doch mein Interesse geweckt an der <em>weiten Welt der regulären Ausdrücke</em>. Auf das Buch bin ich dann dadurch gestoßen, dass es einfach überall verlinkt war, wenn es um Literatur zu regulären Ausdrücken ging. Und das kann ich vorweg sagen: Die Investition lohnt sich.</p>
<p>Anders als bei meiner <a href="http://blog.kreuvf.de/2008/09/19/programmieren-lernen-mit-c-4-auflage/" title="Programmieren lernen mit C, 4. Auflage" hreflang="de">ersten Rezension</a> werde ich dieses Mal auf die Darstellung negativer Seiten verzichten. Der Grund dafür ist, dass ich <em>absolut nichts an diesem Buch auszusetzen</em> habe bis auf ausgesprochen wenige Tippfehler, die die Qualität aber keineswegs schmälern.</p>
<h4>Gute Seiten</h4>
<p>Der Autor versteht es von Anfang an in einem lockeren erzählerischen Stil mit dem Thema umzugehen. Dies ist auch bei teils sehr trockenen Abschnitten stets gelungen. Ebenfalls merkt man, dass der Autor weiß, wovon er schreibt. Es kam mir <em>niemals</em> so vor als würde sich der Autor um die Erklärung einer Sache drücken wollen.</p>
<p>Die Zahl der Übungsaufgaben ist genau richtig und es werden auch exakt jene Dinge gefordert, die für den späteren Umgang mit regulären Ausdrücken entscheidend sind. Auch daran merkt man eindeutig, dass der <em>Autor versteht, was er da schreibt</em>. Und man merkt daran auch, dass sich der Autor die Mühe gemacht hat zu überlegen, wo es denn Knackpunkte im Verständnis geben kann und wie diese in eine fordernde Aufgabe umgewandelt werden können.</p>
<p>In den ersten 3 Kapiteln werden Grundlagen beschrieben, die Kapitel 4 bis 6 behandeln dann tiefergehende Themen, wobei mein persönliches Highlight Kapitel 6 ist, das sich um <em>Effizienz- und Performancebetrachtungen</em> dreht. Performance ist ein wiederkehrendes Thema, bei dem die einen sagen, dass es bei den heutigen Rechenleistungen ja unerheblich sei bestimmte Dinge zu optimieren, während die andere Seite dagegenhält, dass möglichst gute Performance immer angestrebt werden muss. Ich bin da ein Vertreter der Performancefans. Ein einfaches Beispiel ist das Durchsuchen der Warzone-2100-Quelltexte (.c- und .h-Dateien) mittels grep von der Kommandozeile aus. Verwende ich grep ohne den Schalter -i (Groß- und Kleinschreibung egal), so kann ich selbst auf meinem Computer (1&nbsp;GHz) die gesamten Quelltexte in einem Augenblick durchsuchen, wenn der gesuchte Text ausschließlich aus Literalen besteht. Schalte ich -i dazu, so kann es bei entsprechend langen Texten (ab 10 Zeichen etwa) schon zu einer spürbaren Verringerung der Ausgabegeschwindigkeit kommen. Wird der gesuchte Text noch ein wenig länger, muss ich sogar <em>über eine Sekunde</em> auf das Ergebnis warten, was nicht mehr hinnehmbar ist.</p>
<p>Der Autor geht auf einen interessanten Fall ein, der nichtsdestotrotz realitätsnah ist und jemand schrieb mir mal, dass man sich heutzutage ja um Effizienz bei regulären Ausdrücken keine Sorge mehr zu machen brauchte. Ich konnte dies mit diesem Beispiel aus dem Buch widerlegen. Der Autor stellt an der entsprechenden Stelle (<abbr title="Seite">S.</abbr> 232) garniert mit einer Portion Humor fest:</p>
<blockquote><p>
[...] Milde ausgedrückt, bedeutet das <i>VIEL</i> Arbeit. Auf meinem Rechner würde das etwa <i>50 Quintillionen</i> Jahre dauern, plus/minus ein paar hundert Billionen Jahrtausende.<sup>1</sup><br />
[...]<br />
1 Die angegebene Zeit ist aufgrund der Zahlen von anderen Benchmarks hochgerechnet; ich habe die Tests nicht wirklich so lange laufen lassen.
</p></blockquote>
<p>Es sind Dinge wie diese, die mir ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern und den Charme dieses Buches ausmachen.</p>
<p>In den letzten Kapiteln werden verschiedene Programmier- und Skriptsprachen behandelt, wobei ich mich <em>ausschließlich um <abbr title="PHP Hypertext Preprocessor">PHP</abbr> gekümmert</em> habe. Der Autor erweitert die bestehenden <abbr title="PHP Hypertext Preprocessor">PHP</abbr>-Funktionen um eigene und gibt auch deren Quelltext an, sodass jeder diese weiteren Funktionen nutzen kann.</p>
<p>Es gibt sehr viele Kleinigkeiten, die ebenfalls zeigen, dass <em>viel Zeit und Mühe und dieses Buch gefloßen</em> sind: Die Typografie lässt keine Wünsche offen, zahlreiche Querverweise gestatten das schnelle Auffinden der relevanten Stelle, die Lösungen zu Übungen sind direkt auf der nächsten Seite, sodass man erst nach Umblättern die Lösung erfährt und nicht irgendwo am Ende des Buches zusammengefasst.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Kaufbefehl! Wer sich ernsthaft für reguläre Ausdrücke interessiert, <em>kommt um dieses Buch nicht herum</em>. Mir hat es sehr bei der täglichen Arbeit geholfen und dafür gesorgt, dass ich nach Möglichkeit immer auf reguläre Ausdrücke zurückgreife, sofern dies möglich ist. Ich war erstaunt, als ich feststellte, dass sowohl Microsoft Office als auch OpenOffice.org beide reguläre Ausdrücke bei der Suche unterstützen. Aber auch sonst findet man immer wieder Anwendungsfälle für reguläre Ausdrücke, wo man sie vorher nicht vermutet hätte. Viel wichtiger aber: Probleme, die mir vorher unlösbar komplex erschienen, sind nun dank regulärer Ausdrücke sehr viel einfacher zu lösen.</p>
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		<item>
		<title>Danksagung für DRM-Desaster</title>
		<link>http://blog.kreuvf.de/2010/03/08/danksagung-fur-drm-desaster/</link>
		<comments>http://blog.kreuvf.de/2010/03/08/danksagung-fur-drm-desaster/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 11:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kreuvf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Danke, Ubisoft.
Ihr habt es tatsächlich geschafft, Ubisoft! :D Eure ehrlichen Kunden hassen euer DRM. Wäret ihr eine Regierung, würde der Pöbel spätestens jetzt an eure Tür klopfen. Dank euch ist DRM jetzt auch in den Köpfen der Durchschnittsmenschen als das angekommen, was es ist: Der letzte Scheiß! Dank euch hat sich unwiderruflich die Erkenntnis durchgesetzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, <a href="http://ubisoft.de/" title="Ubisoft - Die DRM-Totalverkacker" hreflang="de">Ubisoft</a>.</p>
<p>Ihr habt es tatsächlich geschafft, <a href="http://ubisoft.de/" title="Ubisoft - Die DRM-Totalverkacker" hreflang="de">Ubisoft</a>! :D Eure ehrlichen Kunden <em>hassen</em> euer <abbr title="Digital Rights Management">DRM</abbr>. Wäret ihr eine Regierung, würde der Pöbel spätestens jetzt an eure Tür klopfen. Dank euch ist <abbr title="Digital Rights Management">DRM</abbr> jetzt auch in den Köpfen der Durchschnittsmenschen als das angekommen, was es ist: Der letzte Scheiß! Dank euch hat sich unwiderruflich die Erkenntnis durchgesetzt, dass <abbr title="Digital Rights Management">DRM</abbr> eine <em>negative Produkteigenschaft</em> ist. Dank euch werden die sowieso schon vorhanden gewesenen <em>Proteste und Boykotte gegen <abbr title="Digital Rights Management">DRM</abbr>-verseuchte Software</em> ein ungeahntes Ausmaß annehmen.</p>
<p>Danke, <a href="http://ubisoft.de/" title="Ubisoft - Die DRM-Totalverkacker" hreflang="de">Ubisoft</a>. Danke dafür, dass ihr mit Assassin&#8217;s Creed 2 ein kommerzielles Spiel auf die Wege gebracht habt, das unter PC-Spielern heiß begehrt ist. Danke, dass eure <abbr title="Digital Rights Management">DRM</abbr>-Server gezeigt haben, dass <abbr title="Digital Rights Management">DRM</abbr> eine <em>tickende Zeitbombe der Nutzergängelung</em> ist, die jederzeit hochgehen kann und auf jeden Fall irgendwann auch hochgehen wird. Danke dafür, dass eure Entscheider im <em>Wahn der Schwarzkopiererverfolgung</em> die Entscheidung getroffen haben <abbr title="Digital Rights Management">DRM</abbr> zu benutzen.</p>
<p>Danke, <a href="http://ubisoft.de/" title="Ubisoft - Die DRM-Totalverkacker" hreflang="de">Ubisoft</a>, ihr habt der versammelten Spielergemeinschaft einen großen Dienst erwiesen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Datenvermeidungsfail</title>
		<link>http://blog.kreuvf.de/2009/12/31/datenvermeidungsfail/</link>
		<comments>http://blog.kreuvf.de/2009/12/31/datenvermeidungsfail/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 19:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kreuvf</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Habe mir gestern mal die versteckten Verzeichnisse in meinem home-Verzeichnis (Ubuntu 8.04.3) ein wenig näher angeschaut und auch ein wenig ausgemistet. Zwei Dinge sind mir dabei ins Auge gefallen, die datenvermeidungsmäßig eine absolute Katastrophe sind. Anders gesagt: Wie kann man so einen Scheiß denn nur machen? Und wieso gibt es für jede Dreckseinstellung irgendwo ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe mir gestern mal die versteckten Verzeichnisse in meinem home-Verzeichnis (Ubuntu 8.04.3) ein wenig näher angeschaut und auch ein wenig ausgemistet. Zwei Dinge sind mir dabei ins Auge gefallen, die datenvermeidungsmäßig eine absolute Katastrophe sind. Anders gesagt: Wie kann man so einen Scheiß denn nur machen? Und wieso gibt es für jede Dreckseinstellung irgendwo ein Häkchen im Optionsmenü und für derart wichtige Dinge nicht? EPIC FAIL &gt;.&lt;</p>
<h4>EPIC FAIL #1: NAUTILUS</h4>
<p>Schon mal einen Blick in ~/.nautilus geworfen? Noch nicht? DANN WIRD ES ZEIT! Kurzer Ausschnitt aus ls -1:</p>
<blockquote><p>
[...]<br />
saved-session-S3ISZU<br />
saved-session-S4661U<br />
saved-session-S5T83U<br />
saved-session-S6UG5T<br />
saved-session-S7F2QU<br />
saved-session-S7J5HU<br />
saved-session-S90HXU<br />
saved-session-SAAHKU<br />
saved-session-SAFVTU<br />
saved-session-SAVXAU<br />
saved-session-SB3ZZU<br />
saved-session-SCSZ4T<br />
saved-session-SDGSRU<br />
saved-session-SDQAPU<br />
saved-session-SFINCU<br />
saved-session-SFO1QU<br />
saved-session-SG7PJU<br />
saved-session-SICFZU<br />
saved-session-SKXBCU<br />
saved-session-SL6C9T<br />
saved-session-SMZ9ZT<br />
[...]
</p></blockquote>
<p>Sind bislang 1.000+ Dateien!</p>
<p>Und was sieht man in diesen Dateien? Zum Beispiel folgendes:</p>
<blockquote><p>
&lt;?xml version=&#8221;1.0&#8243;?&gt;<br />
&lt;session&gt;<br />
  &lt;history&gt;<br />
    &lt;bookmark name=&#8221;disk&#8221; icon=&#8221;gnome-fs-directory&#8221; uri=&#8221;file:///media/disk&#8221;/&gt;<br />
    &lt;bookmark name=&#8221;Studium&#8221; icon=&#8221;gnome-fs-directory&#8221; uri=&#8221;file:///media/disk/Studium&#8221;/&gt;<br />
    &lt;bookmark name=&#8221;Semester 2&#8243; icon=&#8221;gnome-fs-directory&#8221; uri=&#8221;file:///media/disk/Studium/Semester%202&#8243;/&gt;<br />
    &lt;bookmark name=&#8221;AK2&#8243; icon=&#8221;gnome-fs-directory&#8221; uri=&#8221;file:///media/disk/Studium/Semester%202/AK2&#8243;/&gt;<br />
    &lt;bookmark name=&#8221;Vorversuche&#8221; icon=&#8221;gnome-fs-directory&#8221; uri=&#8221;file:///media/disk/Studium/Semester%202/AK2/Vorversuche&#8221;/&gt;<br />
    &lt;bookmark name=&#8221;Vorversuche&#8221; icon=&#8221;gnome-fs-directory&#8221; uri=&#8221;file:///home/kreuvf/Eigendaten/Studium/Semester%202/AK2/Vorversuche&#8221;/&gt;<br />
    &lt;bookmark name=&#8221;AK2&#8243; icon=&#8221;gnome-fs-directory&#8221; uri=&#8221;file:///home/kreuvf/Eigendaten/Studium/Semester%202/AK2&#8243;/&gt;<br />
    &lt;bookmark name=&#8221;Semester 2&#8243; icon=&#8221;gnome-fs-directory&#8221; uri=&#8221;file:///home/kreuvf/Eigendaten/Studium/Semester%202&#8243;/&gt;<br />
    &lt;bookmark name=&#8221;Studium&#8221; icon=&#8221;gnome-fs-directory&#8221; uri=&#8221;file:///home/kreuvf/Eigendaten/Studium&#8221;/&gt;<br />
    &lt;bookmark name=&#8221;Eigendaten&#8221; icon=&#8221;gnome-fs-directory&#8221; uri=&#8221;file:///home/kreuvf/Eigendaten&#8221;/&gt;<br />
  &lt;/history&gt;<br />
&lt;/session&gt;
</p></blockquote>
<p>Also? Was ist das? Richtig! Das sind diese Vor-und-Zurück-Histories, die Nautilus anzeigt, also auf Deutsch: DAS SIND DIE GESAMTEN DATEISYSTEMAKTIVITÄTEN, DIE ICH MIT NAUTILUS VORNEHME!</p>
<p>Was daran schlecht ist? Die werden <em>nicht gelöscht</em>! Da sind jetzt noch drei Jahre alte Sessions dabei, das heißt ein $böser_mensch könnte da gut Nutzungsschemata draus ableiten und damit wissen welche Verzeichnisse besonders wichtig sind und welche eher unwichtig sind. Freut mich auch ungemein, dass auf solch gravierende Probleme in den Einstellungsmenüs nirgends hingewiesen wird. Falls es jetzt irgendwo in diesem gconf-editor eine Möglichkeit gibt das zu beeinflussen und man mir das vorwerfen will, dann kann ich nur sagen: WTF? WAS IST DAS? WINDOWS-REGISTRY?!</p>
<h4>EPIC FAIL #2: THUMBNAILS</h4>
<p>Nein, ist jetzt nicht schon wieder Nautilus, da sind Thumbnails komplett abgestellt und bleiben es auch, Performance ist wichtig. Dieses Mal ist der Übeltäter die eingebaute Bildvorschau im Dialog &bdquo;Bild öffnen&ldquo;. Wo ist da das Problem? Hach! Schaut mal in ~/.thumbnails/normal rein! DA LIEGEN BEI MIR 4.000+ THUMBNAILS! Wird zum Beispiel dann ausgelöst, wenn man in Gimp oder Inkscape die Vorschau beim Öffnen eines Bildes aktiviert hat und einige Bildchen anklickt. Weitere Quellen konnte ich jetzt noch nicht ausmachen. Interessanterweise aber auch hier: Kein Hinweis darauf, dass es solche Dateien gibt, muss man alles selbst herausfinden und $böser_mensch freut sich, wenn er darauf Zugriff hat, weil er da ja vielleicht <a href="http://www.ccc.de/congress/2004/fahrplan/files/316-hidden-data-slides.pdf" title="Hidden Data in Internet Published Documents" hreflang="en">böse Thumbnails</a> sehen könnte.</p>
<h4>Gegenmaßnahmen</h4>
<p>Bug-Report schreiben!</p>
<h4>Workaround</h4>
<p>Dateien automatisiert löschen lassen, wenn sie ein bestimmtes Alter erreicht haben.</p>
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		<title>Saturn: 1 Terrabite</title>
		<link>http://blog.kreuvf.de/2009/06/11/saturn-1-terrabite/</link>
		<comments>http://blog.kreuvf.de/2009/06/11/saturn-1-terrabite/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 14:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kreuvf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wortschatz/Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Rufen wir uns ins Gedächtnis, dass die tollen Saturnmärkte zu den mindestens genauso tollen Mediamärkten gehören (so toll, dass ich die erst gar nicht verlinken will). Und dann denken wir noch an &#8220;Ich bin doch nicht blöd&#8221;. Und jetzt werfen wir einen Blick auf folgendes Angebot, das im Raum Stuttgart verteilt wurde und ab 08.06.2009 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rufen wir uns ins Gedächtnis, dass die tollen Saturnmärkte zu den mindestens genauso tollen Mediamärkten gehören (so toll, dass ich die erst gar nicht verlinken will). Und dann denken wir noch an &#8220;Ich bin doch nicht blöd&#8221;. Und jetzt werfen wir einen Blick auf folgendes Angebot, das im Raum Stuttgart verteilt wurde und ab 08.06.2009 gültig ist:<br />
<img src="http://blog.kreuvf.de/wp-content/uploaded/2009/06/saturn_terrabite_640.png" alt="Saturn: 1 Terrabite" width="640" height="534" /></p>
<p>Ich weiß schon warum ich da nicht einkaufe.</p>
<p>Das Bild steht nicht unter der sonst auf diesem Blog verwendeten Lizenz.</p>
<p>Vielen Dank an <a href="http://iceblock.org/" title="IceBlog - because it&#39;s not a blog" hreflang="en">IceBear</a>, der mir das Bild zur Verfügung gestellt hat.</p>
<p><a href="http://board.kreuvf.de/index.php?topic=446.0">Kommentare zu diesem Artikel abgeben</a></p>
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