Kreuvfs Allerweltsblog

19.10.2006

Nichts zu sehen

Gespeichert unter: Technologie von Kreuvf um 16:24:40

The cloak represents “one of the most elaborate metamaterial structures yet designed and produced,” the scientists said. It also represents the most comprehensive approach to invisibility yet realized, with the potential to hide objects of any size or material property, they added.

Hervorhebung von mir.

Endlich ist es so weit: Die erste Vorführung eines funktionierenden Unsichtbarkeitsumhangs. Bisher ist diese Unsichtbarkeit zwar beschränkt auf Mikrowellen, aber es handelt sich hierbei dennoch um einen kleinen, aber fundamentalen Entwicklungsschritt hin zum “normalen” Unsichtbarkeitsumhang für sichtbares Licht.

Die Einsatzmöglichkeiten für echte Unsichtbarkeitsumhänge wären praktisch unbegrenzt. So könnten Verbrecher oder auch Spezialeinheiten unsichtbar agieren und sich an Ziele bis auf wenige Zentimeter nähern ohne gesehen zu werden und dann zuschlagen. Man könnte ganze Gebäudekomplexe verstecken oder auf einer Flucht ein sehr sicheres Versteck aufsuchen.

Bis es so weit ist, dauert es allerdings noch eine gute Weile und die Forscher sind sich nicht mal sicher, ob es jemals “echte” Unsichtbarkeitsumhänge geben wird:

To make an object literally vanish before a person’s eyes, a cloak would have to simultaneously interact with all of the wavelengths, or colors, that make up light, he said. That technology would require much more intricate and tiny metamaterial structures, which scientists have yet to devise.

Auf dem Weg dorthin ist man aber bereits und ich bin mir sicher, dass sich auf diesem Gebiet in den nächsten Jahren und Jahrzehnten so einiges tun wird, wobei anzunehmen ist, dass sich das Militär diese Technologie bereits in einem sehr frühen Entwicklungsstadium zu Nutze machen wird.

Quelle

EurekAlert.org – First demonstration of a working invisibility cloak

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10.10.2006

Inaktivität

Gespeichert unter: In eigener Sache von Kreuvf um 18:36:04

Die nächsten Wochen werde ich damit zu tun haben mich ans Studieren zu gewöhnen, weshalb hier nichts mehr los sein wird.

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07.10.2006

Schreck am Morgen

Gespeichert unter: In eigener Sache,Software von Kreuvf um 11:05:25

Ich weiß ja nicht wie es den anderen Guild Wars-Spielern ergangen ist, ich jedoch habe mich heute früh sehr erschreckt.

Grund: Eine E-Mail von NCSoft mit dem Betreff “Guild Wars-Accounteinstellungen”.

Erster Gedanke: Du kriegst sonst niemals Mails von NCSoft und wenn sie dir jetzt etwas von Einstellungen von Accounts sagen wollen, dann wird es wohl heißen, dass einige Accounts eingestellt wurden und deiner mit dabei ist.

Schnell die Mail durchgelesen und ich bin jetzt auf der einen Seite erleichtert und auf der anderen Seite sauer über den Betreff, denn es handelte sich um die Einstellungen des Accounts – ob ich künftig tolle E-Mails erhalten will oder nicht. Wie kann man etwas derart Doppeldeutiges nur in der ersten Mail an die Guild Wars-Spieler schreiben?

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06.10.2006

LSD für Alkoholiker

Gespeichert unter: Kurioses,Medizin (Sonstiges) von Kreuvf um 18:19:44

Dr. Erika Dyck, Professorin für Medizingeschichte an der Universität Alberta, hat die letzten fünf Jahre lang Fakten über eine Gruppe von Psychiaterpionieren, die in Saskatchewan in Kanada in den 1950er und 1960er gearbeitet haben, ausgegraben und dabei unter anderem Aufzeichnungen gefunden, die darauf hindeuten, dass eine einzige Dosis der halluzinogenen Droge LSD, wenn es in klinischer und unterstützender Umgebung verabreicht wird, eine effektive Behandlung für Alkoholismus sein kann.

Sie erklärt sich diese Wirkung dadurch, dass es durch das LSD den Betroffenen möglich gewesen war zu sehen wie ungesund sie leben und das zum Entschluss geführt hat das Verhalten zu ändern. Ebenfalls erstaunlich ist, dass in Interviews mit den damaligen Patienten es sogar viele gibt, die seit dieser Einmal-LSD-Behandlung nie wieder auch nur ein Tröpfchen Alkohol angerührt haben.

Einer Studie aus dem Jahr 1962 zu Folge haben 65% der mit LSD behandelten Alkoholiker für min. eineinhalb Jahre (dies entspricht der Dauer der Studie) mit dem Trinken aufgehört. Vergleichsweise mager sieht der Wert für Gruppentherapie (25%) und traditioneller Psychotherapie (12%) aus.

Zur damaligen Zeit war man sehr skeptisch gegenüber dieser Studie und eine Forschergruppe aus Toronto hat festgestellt, dass es unter bestimmten Umständen nicht möglich ist dieselben Ergebnisse zu erzielen: Man hat ihnen die Augen verbunden oder sie festgebunden. Dabei ist genau dies der wichtige Punkt!

Man muss dem Patienten die Droge in einer “unterstützenden” Umgebung verabreichen und darf nicht die Umgebung gegen ihn “aufstacheln”.

Nichtsdestotrotz war die Toronto-Forschergruppe glaubwürdiger, was alle weiteren Forschungen der Saskatchewan-Forschergruppe sämtliche Forschungsgrundlagen entriss.

Dyck sieht das Ganze heute aber etwas anders:

[...] “The LSD experience appeared to allow the patients to go through a spiritual journey that ultimately empowered them to heal themselves [...] ” Dyck said. [...]

Auf Deutsch: Die LSD-Erfahrung scheint den Patienten eine spirituelle Reise zu ermöglichen, die sie schlussendlich dazu befähigt sich selbst zu heilen.

Wie es mit der Droge LSD weiterging dürfte bekannt sein: Drogenmissbrauch auf der Straße führte zum weltweiten Verbot – auch für Forscher.

Aber mittlerweile scheint sich dieses Verbot ein wenig zu lockern, da einige US-Forschergruppen Erlaubnis erhalten haben LSD zu erforschen.

Quellen

EurekAlert.org – LSD treatment for alcoholism gets new look

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05.10.2006

Das Chemohirn

Gespeichert unter: Schulmedizin von Kreuvf um 09:05:14

Bisher als Einbildung des Patienten abgetan, bestätigt jetzt eine Studie der University of California, Los Angeles, dass Krebspatienten, die eine Chemotherapie erhalten haben auch bis zu zehn Jahre nach Therapieende am “chemo brain” oder zu Deutsch “Chemohirn” leiden.

[...] “People with ‘chemo brain’ often can’t focus, remember things or multitask the way they did before chemotherapy,” explained Dr. Daniel Silverman, head of neuronuclear imaging and associate professor of molecular and medical pharmacology at the David Geffen School of Medicine at UCLA. [...]

Auf Deutsch: Menschen, die am Chemohirn erkrankt sind, können sich oft nicht konzentrieren, Dinge merken oder mehrere Sachen gleichzeitig tun wie sie es vor der Chemotherapie konnten.

Was jetzt noch interessieren dürfte ist die Häufigkeit, mit der diese Nebenwirkung eintritt:

[...] Experts estimate that at least 25 percent of chemotherapy patients are affected by chemo brain, and a recent study by the University of Minnesota reported an 82 percent rate. [...]

Auf Deutsch: Experten schätzen, dass mindestens 25% aller chemotherapierten Patienten vom Chemohirn betroffen sind, eine kürzlich veröffentlichte Studie der University of Minnesota berichtet von 82%.

Quellen

EurekAlert – Scientists find ‘chemo brain’ no figment of the imagination

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